Eine Woche habe ich die Megacity Tokio auf mich wirken lassen. Dabei ist mir einiges zum Thema "autonomes Fahren" klar geworden. Auch bin ich zum ersten Mal einen Rechtslenker auf öffentlichen Strassen gefahren.

Ich bin im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit schon viel herumgekommen. Sowohl beruflich wie auch privat habe ich eine ganze Menge große Städte kennengelernt. Nun aber war ich zum ersten Mal in Japan und habe eine Woche in Tokio verbracht. Dies hat meinen Horizont ganz deutlich erweitert, denn Tokio hat sich auf eine Art präsentiert, die ich selbst von Los Angeles oder New York nicht kannte. Shanghai und Peking hingegen scheinen nicht ansatzweise so geordnet zu sein. Wie auch immer – in Tokio ist es voll. 9.5 Millionen Menschen leben in der Megacity, in der Region sind es gar 27 Millionen. Nur jeder 4. in Tokio besitzt überhaupt ein Auto. Denn wer ein Fahrzeug auf sich zulassen möchte, muss zunächst einen Stellplatz nachweisen. Die sind rar und kosten ab 400 Euro pro Monat.

Die Strassen braucht man in Tokio für die fahrenden Autos. Parkstreifen? Gibt es nicht. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind super ausgebaut und fahren stetig und pünktlich. Dennoch findet sich kaum ein Zug oder Bus, in dem die Leute dicht an dicht gedrängt stehen. Vor allem wer etwas zu transportieren hat, muss auf das teure Taxi ausweichen. Mit einem solchen bliebt man aber auch im Stau stehen. Oder kriecht mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h durch die engen Strassen Tokios. Der Platz hier ist so knapp, dass man die Hauptverkehrsadern einfach in der Höhe gedoppelt hat. Auf bis zu drei Etagen staut sich hier nun der Verkehr.

Da scheint ein Lösung, wie von smart mit dem smart vision EQ fortwo aufegzeigt, eine gute Möglichkeit den Individualverkehr, vielleicht aber auch die Anzahl der Taxis in Tokio zu halbieren.

Mazda hatte es mir dann noch ermöglicht, einmal selbst hinter dem Lenkrad Platz zu nehmen und einen Hauch von Japan zu erfahren. Die Japaner fahren vielleicht ein wenig offensiver als die Amerikaner, sind dabei aber sehr rücksichtsvoll. Generell ist es ein leichtes, sich in einem geliehenen Auto fort zu bewegen. Lediglich zahlreiche Mautstationen machen das Fahren zu einem teuren Vergnügen. Das erste Mal in einem Rechtslenker auf öffentlichen Strassen hat hingegen ganz gut bei mir geklappt.

Jan 'Kann man machen' Gleitsmann

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