Review vom 27.03.2017 - Testwagen: 2017 Mercedes-AMG GT C Roadster (R190), Motor: 4,0-Liter-V8 mit Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung, Hubraum: 4.0 Liter, Leistung: 557 PS (410 KW), Maximales Drehmoment: 680 Nm zwischen 1.900 und 5.750 U/min, Getriebe: AMG SPEEDSHIFT DCT 7‑Gang, 0 auf 100 km/h: in 3.7 sec, V-Max: 316 km/h, NEFZ-Verbrauch: 11.4 l/100 km (259 g/km), Preis Testwagen: ca. 210.000 Euro

Im September 2014 wurde in Affalterbach erstmal der Mercedes-AMG GT vorgestellt. Wir waren damals dabei und habe Euch ein Video mitgebracht, wie auch von der Fahrveranstaltung. Damals war Sarah noch mit dabei. Der AMG GT ist nach dem SLS das zweite Fahrzeug, was eigenständig von AMG entwickelt wurde, hat den SLS aber nicht ersetzt, sondern präsentiert sich etwas kleiner und auch preiswerter. Da es vom SLS aber auch einen Roadster gab, war es wenig überraschend, dass Mercedes in Paris im September 2016 den AMG GT Roadster präsentiert hat.

Gebaut wird der AMG GT übrigens nicht in Affalterbach, sondern im Mercedes Werk in Sindelfindgen. Bestellbar ist der neue Roadster schon heute. Das Auto habe ich für Euch konfiguriert, hier ist der Code: M9601823. Damit könnt ihr Euch meinen Testwagen im Mercedes-Benz Konfigurator ansehen.

Als Mitbewerber sehen wir beispielsweise Audi R8 Spyder, Porsche 911 Turbo Cabrio, Aston Martin V12 Vantage S Roadster, Jaguar F-Type SVR Cabrio

MOTOR

Die ganze AMT GT Familie bedient sich des gleichen Grundmotors. Es werkelt immer ein 4 Liter V8 unter der Haube. Lediglich die Leistung unterscheidet sich bei den einzelenen Modellen.

Den AMG GT als Coupe wie Roadster bekommt man mit der Einstiegsmotorsierung von 476 PS (630 Nm). Den AMG GT S bekommt man nur als Coupe mit 522 PS (670 Nm). Den AMG GT C gibt es dann wieder als Roadster und Coupe mit 557 PS (680 Nm). Und als stärkster der Familie präsentiert sich der AMG GT R – auch wieder nur als Coupe – mit 585 PS (700 Nm). Der Vollständigkeit halber nenne ich noch den Mercedes-AMG GT3, also den Rennwagen. Bei dem werkelt ein 6,2 Liter V8 der um die 550 PS leisten soll.

Zurück zu den zivilen Versionen, wenn man sie denn überhaupt so nennen will. Alle AMG GT kommen mit Heckantrieb. Geschaltet wird immer automatisch mit dem Doppelkupplungsgetriebe AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang-Sportgetriebe, was softwareseitig auf die jeweilige Leistung eingestellt wird.

Unter der Haube vom 2017 Mercedes-AMG GT C Roadster befindet sich ein 4,0-Liter-V8 mit Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung mit einer Leistung von 557 PS (410 kw) und einem maximalen Drehmoment von 680 Nm, welches zwischen 1.900 und 5.750 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht. Unser Testwagen verfügt über Heckantrieb, geschaltet wird mittels Doppelkupplung-Automatik-Getriebe (AMG SPEEDSHIFT DCT 7‑Gang).

FAKTEN

Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der 2017 Mercedes-AMG GT C Roadster innerhalb 3.7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 316 km/h erreicht. Der AMG GT Roadster benötigt übrigens 4 Sekunden für den Sprint und erreicht seine Höchstgeschwindigkeit bei 302 km/h.

Mercedes-AMG GT C Roadster verfügt über einen Tankinhalt von 65 Litern. Bei einem NEFZ-Verbrauch laut Mercedes-Benz von 11.4 Litern Super Plus auf 100 Kilometern könnte man theoretisch auf eine Reichweite von fast 570 Kilometern kommen. Der AMG GT Roadster braucht im NEFZ-Mittel 2 Liter weniger als 9,4 Liter pro 100 Kilomter Den kombinierten CO2-Ausstoss des AMG GT C Roadster gibt Mercedes-AMG mit 259 g/km an.

Mercedes-AMG GT C Roadster ist 4.55 m lang bei einem Radstand von 2.63 m. Er ist 1.26 m hoch und misst in der Breite 1.68 Meter. Von Außenspielgel zu Außenspiegel ist er 2.08 Meter breit.. Der Wendekreis des Mercedes-AMG GT C Roadster beträgt 11.5 m. Das Leergewicht ist mit 1.735 kg angegeben, das zulässige Gesamtgewicht mit 1.940 kg.

Der preiswerteste Mercedes-AMG GT C Roadster ist für 129.180 Euro zu haben. Unser Testwagen hat einen Basispreis von 160.650 Euro. Den Testwagenpreis schätze ich grob auf 200.000 Euro. Ich werde das Fahrzeug aber noch konfigurieren, um den exakten Preis zu bestimmen, den seht ihr auf Ausfahrt.tv und im Videobeschreibungstext. Und nur als Randnotiz: der GT R ist mit einem Basispreis von 165.000 Euro nur 5 TEuro teurer als der GTC Roadster.

KOFFERRAUM

In den Kofferraum vom 2017 Mercedes-AMG GT C Roadster passen 165 Liter. Maximal zugeladen werden dürfen 205 kg.

Mercedes-AMG GT Roadster auf einem Blick

  1. Die offenen AMG GT Modelle kommen mit dem AMG Panamericana Grill daher wie der AMG GTR und kommen auch mit den AIRPANEL genannten Lamellen, die sich hier hinter den Lufteinlässen öffnen und schliessen zwecks optimaler Balance zwischen Aerodynamik und Motor-Performance.
  2. Den Roadster gibt es erstmal mit zwei Motorisierungen. Die Basis bildet immer der 4 Liter V8: der GT Roadster hat 476 PS / 630 Nm und der AMG GT C Roadster mit 557 PS / 680 Nm.
  3. Der GTC Roadster ist nur 90 KG schwerer als das GTS Coupe. Die Seitenschweller wurden beim Roadster verstärkt, zudem wurden vorne und hinten Streben verbaut. Hinter den Kopfstützen sieht man das feststehende Überrollschutzsystem.
  4. Das dreilagige Stoffverdeck öffnet sich in 11 Sekunden – auch während der Fahrt bis zu einem Tempo von 50 km/h und ist in den Farben schwarz, rot und beige erhältlich.
  5. Der Kofferraum-Deckel mit integriertem Heckspoiler ist eine Hightech-Errungenschaft. Hier werden das erste Mal Sheet Molding Compound Materialen mit Carbonfasern gemischt. Öffnet man ihn, kann man das Staufach mit 165 Litern beladen.
  6. Der AMG GT C Roadster kommt zudem mit aktiver Hinterachslenkung, elektronisch geregeltem Hinterachs-Sperrdifferenzial, 57 mm breiterem Heck, größeren Bremsen vorne und einer serienmässigen AMG Performance Abgasanlage.
  7. Der Einstiegspeis des offenen AMG GT liegt bei nicht ganz 130.000 Euro. Der GTC Roadster kostet in der Basis 160.000 Euro. Bestellen kann man ihn schon heute, beim Händler steht er ab April 2017.

Jan 'Kann man machen' Gleitsmann

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