Video-Kaufberatung vom 02.03.2026 - Testwagen: 2026 Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ Progressive (C174), System-Leistung: KW ( PS), Maximales System-Drehmoment: Nm, Verbrauch laut Hersteller: 12.8 kWh/100 km, 0 auf 100 km/h: in 6.7 sec, V-Max: 210 km/h, Getriebe: 2-Gang Reduktionsgetriebe, Preis Testwagen: ca. 64.133 Euro

Der 2026 Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ Progressive ist ein Auto, das auf den ersten Blick sofort klar macht, wohin die Reise geht. Hier will niemand einfach nur irgendeine elektrische Limousine bauen. Hier geht es um Design, Technik, Reichweite und einen spürbar gehobenen Anspruch im Alltag. Der neue Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) tritt dabei mit einem Auftritt an, der sich irgendwo zwischen kompakter Eleganz und Mittelklasse-Ambition einsortiert. Genau diese Mischung macht ihn spannend.

Der volle Testwagenname lautet 2026 Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ Progressive (C174). Als kurzer Testwagenname bietet sich Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ an. Das Testfahrzeug trat in Polarweiß uni an und war in der Ausstattungslinie Progressive unterwegs, ergänzt um das Advanced-Plus-Paket mit Digitalen Extras. Schon dieser Name zeigt: Das hier ist nicht die ganz nackte Basis, sondern ein CLA, der im Alltag einiges bieten will.

Schauen wir zunächst auf die harten Zahlen. Der Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) ist 4,72 Meter lang, 1,86 Meter breit und 1,47 Meter hoch. Mit Außenspiegeln wächst die Breite auf 2,20 Meter. Der Radstand liegt bei 2,79 Metern, der Wendekreis bei 11,20 Metern. Die Bodenfreiheit wird mit etwas über 10 Zentimetern beschrieben. Beim Leergewicht stehen 2.055 Kilogramm im Datenblatt. Das ist kein Fliegengewicht, überrascht bei einem modernen Elektroauto dieser Größe und Reichweitenklasse aber auch nicht wirklich.

Unterwegs ist der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ mit einem Elektromotor, der laut den bereitgestellten Daten an der Hinterachse sitzt. Die Leistung beträgt 200 kW beziehungsweise 272 PS. Das maximale Drehmoment liegt nach den technischen Daten bei 335 Nm. Dazu kommt ein 2-Gang-Reduktionsgetriebe. Das ist ein technisches Detail, das in dieser Klasse nicht an jeder Ecke steht und dem Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ im Alltag wie auch auf der Autobahn einen eigenen Charakter verleiht. Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert das Auto in 6,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Als Antrieb ist in den technischen Daten Frontantrieb angegeben.

Besonders spannend ist beim Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ natürlich das Thema Reichweite. Der Akku fasst 85,0 kWh. Der WLTP-Verbrauch liegt bei 12,8 kWh pro 100 Kilometer. Die WLTP-Reichweite wird mit 763 Kilometern angegeben. Das ist eine Ansage. Im Test wurde zwar klar beschrieben, dass der reale Verbrauch stark von Temperatur und Einsatzprofil abhängt, aber schon allein die Werksangabe zeigt, in welche Richtung Mercedes diesen CLA positioniert. Er will nicht nur schick vor der Eisdiele stehen, sondern auch auf langen Strecken ernst genommen werden.

Beim Laden gibt es ebenfalls interessante Punkte. Serienmäßig nimmt das Fahrzeug an der Wallbox 11 kW auf. Optional ist eine 22-kW-Lademöglichkeit verfügbar. Am Schnelllader sind bis zu 320 kW möglich. Laut bereitgestellten Informationen soll der Akku so unter Idealbedingungen in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Serienmäßig ist zudem eine Wärmepumpe an Bord. Vehicle to Load beziehungsweise Vehicle to Grid ist vorbereitet und soll später per Over-the-Air-Update nutzbar werden. Dazu kommt der Hinweis, dass für bestimmte 400-Volt-Schnelllader eine zusätzliche Option nötig sein kann, die aktuell 650 Euro kostet. Das ist eine wichtige Info für alle, die sich ihren Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ nicht nur als Stadtflitzer, sondern als echtes Reiseauto konfigurieren wollen.

Gebaut wird der neue Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) in Rastatt in Deutschland. Vorgestellt wurde das Modell im Jahr 2025. Ebenfalls 2025 trat das Fahrzeug beim Euro-NCAP-Crashtest an und erhielt dort fünf von fünf Sternen. Das ist ein starkes Signal für alle, die beim Autokauf nicht nur auf Reichweite und Design schauen, sondern auch auf Sicherheit.

Beim Preis wird es dann erwartbar deutlich weniger romantisch. Der Basispreis des Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) liegt laut den bereitgestellten Daten bei 49.420 Euro. Der hier besprochene Testwagen kommt auf rund 64.133 Euro. Das ist eine Summe, bei der man schon kurz tief durchatmet. Wer sich die aktuellen Leasing-Angebote zum Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) anschauen möchte, findet sie hier bei LeasingMarkt.de (Affiliate-Link). Direkt rund um den Testwagenpreis ist auch interessant, wie das Fahrzeug konkret zusammengestellt wurde. Die Konfiguration des Testwagens als PDF ist hier hinterlegt: Hier geht es zur PDF-Konfiguration des Testwagens.

Unterm Strich zeigt schon der Blick auf die Fakten: Der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ will kein kleiner Kompromiss auf Rädern sein. Er will Reichweite, Technik, Markenimage und Alltagstauglichkeit unter einen Hut bringen. Und ja, dieser Hut ist elektrisch.

Mitbewerber des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ

Beim Thema Konkurrenz wird es beim Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ interessant. Das liegt daran, dass das Auto nicht ganz so leicht sauber in eine einzelne Schublade passt. Von der Länge und vom Anspruch her ist da einiges in Richtung Mittelklasse unterwegs. Von der Form, von der Markeninszenierung und von der coupeartigen Silhouette denkt man aber auch schnell an Fahrzeuge, die zwischen den Klassen wandern. Genau deshalb ist es sinnvoll, bei den Mitbewerbern klar zu sagen: Die hier genannten Modelle stellen nur eine selektive Auswahl dar. Es gibt selbstverständlich noch zahlreiche weitere Mitbewerber des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ.

Im bereitgestellten Material werden drei Modelle besonders hervorgehoben. Da ist zunächst der BMW i4. Der wurde im Vergleich genannt, weil ein neuer BMW i3 zum Zeitpunkt der Einordnung noch nicht verfügbar war. Der BMW i4 bringt in der Basis eine Batterie mit 81,3 kWh mit und kostet 58.200 Euro. Damit liegt er preislich über dem elektrischen Basismodell des CLA, aber durchaus in einem Bereich, in dem sich potenzielle Käufer sehr wahrscheinlich beide Fahrzeuge anschauen. Der BMW i4 ist damit ein relevanter Mitbewerber, vor allem für Fahrer, die Wert auf eine etablierte Premium-Marke, einen batterieelektrischen Antrieb und eine gewisse Langstreckenkompetenz legen.

Ein weiterer genannter Wettbewerber ist der BYD Seal. Der passt laut Einschätzung im Transkript ebenfalls gut als Konkurrent zum Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ. In der Basis bietet der BYD Seal eine Batterie mit 61,4 kWh und kostet 46.990 Euro. Das macht ihn zu einer interessanten Alternative für Käufer, die ein modernes Elektroauto mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Gerade wer offen für neue Marken ist und weniger stark an klassischen Premium-Namen hängt, dürfte einen Blick auf dieses Modell werfen.

Als dritter Kandidat wurde der Polestar 2 genannt. Das Auto ist nach der Beschreibung im Material schon etwas betagter, bleibt aber ein ernstzunehmender Spieler im Segment. Die Basisversion bringt 70 kWh Batteriekapazität mit und kostet 48.990 Euro. Damit bewegt sich auch der Polestar 2 in einem Bereich, in dem ein Vergleich mit dem Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ naheliegt.

Wichtig ist dabei noch ein technischer Punkt, der im Video ausdrücklich erwähnt wurde. Sowohl der BMW i4 als auch der BYD Seal und der Polestar 2 verfügen in dieser Einordnung über ein 400-Volt-System und können nicht ganz so schnell laden wie der neue CLA. Gerade wenn man den Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ als Langstreckenauto betrachtet, ist das kein unwesentlicher Aspekt. Denn Reichweite allein ist nur die halbe Miete. Schnellladen entscheidet im Alltag oft darüber, ob sich ein Elektroauto entspannt oder anstrengend anfühlt.

Trotzdem sollte man den Blick auf die Mitbewerber nicht nur auf Zahlen reduzieren. Der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ bringt eine sehr eigene Mischung mit. Er ist stark designorientiert, tritt mit dem Stern selbstbewusst auf und will technisch mit Effizienz, Zweigang-Getriebe und hoher Ladeleistung glänzen. Der BMW i4 dürfte vor allem die ansprechen, die eher fahrdynamisch oder markentreu in Richtung München denken. Der BYD Seal spricht wahrscheinlich stärker diejenigen an, die modernen Elektrocharme zu einem vergleichsweise attraktiven Preis suchen. Und der Polestar 2 bleibt interessant für Menschen, die ein eher sachliches, geradliniges Elektroauto mit eigenständigem Auftritt bevorzugen.

Der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ hat im Vergleich aber einen echten Trumpf: Er verbindet die stark emotionale Form eines viertürigen Coupés mit dem Anspruch, ein richtig alltagstaugliches Elektroauto zu sein. Genau das macht ihn in dieser Konkurrenzrunde spannend. Er ist nicht einfach nur ein weiterer Stromer mit großem Display und glatter Front. Er will ein Mercedes sein. Und das merkt man an fast jeder Stelle.

Wer vor dem Kauf noch einmal schauen möchte, wie sich der Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) aktuell im Leasing schlägt, kann sich hier einen Überblick verschaffen: Aktuelle Leasing-Angebote für den Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) ansehen (Affiliate-Link). Gerade bei einem Fahrzeug in dieser Preisklasse ist Leasing für viele Interessenten ein ganz heißes Thema.

Exterieur

Das Exterieur des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ ist ganz klar eines der großen Verkaufsargumente dieses Fahrzeugs. Selbst wenn man noch keinen Meter gefahren ist, macht der Wagen sofort deutlich, dass hier ein Modell mit starkem Designfokus auf die Straße rollt. Der CLA will gesehen werden. Und das gelingt ihm.

Die Grundform ist die einer coupeartigen Limousine. Das Fahrzeug steht flach, lang und elegant da. Mit 4,72 Metern Länge wirkt der Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) gestreckt, ohne schwerfällig zu erscheinen. Die Höhe von 1,47 Metern unterstreicht den dynamischen Anspruch. Gleichzeitig sorgt die Breite von 1,86 Metern für Präsenz. Mit Außenspiegeln kommen 2,20 Meter zusammen, was im Alltag etwa in engen Parkhäusern oder auf schmalen Baustellen nicht komplett egal ist.

Mercedes bietet die elektrische Variante des CLA in Deutschland aktuell in drei Ausstattungslinien an. Dazu zählen Progressive, AMG Line und AMG Line Plus. Die AMG Line ist das sportlichere Paket, AMG Line Plus legt in diese Richtung noch einmal nach. Zusätzlich gibt es ein Night-Paket, bei dem Chromteile in Schwarz gehalten werden. Außerdem stehen weitere Pakete zur Verfügung, die den Funktionsumfang des Fahrzeugs erweitern. Schon allein bei der Konfiguration lässt sich der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ also sehr gezielt auf sportlich, elegant oder etwas extravaganter trimmen.

Der Testwagen trat in der Ausstattungslinie Progressive auf. Damit ist er eher auf eine elegante als maximal aggressive Wirkung ausgerichtet. Das passt sehr gut zur Farbe Polarweiß uni, die dem Fahrzeug im Zusammenspiel mit den Linien und Flächen einen sauberen, klaren und modernen Auftritt verleiht. Insgesamt sind acht Farben verfügbar. Neben Schwarz und verschiedenen Abstufungen dazwischen gibt es laut Transkript auch drei richtige Farben. Das ist durchaus erwähnenswert, denn gerade in dieser Klasse endet die Farbpalette oft schneller im Graubereich, als man bis drei zählen kann.

Ein besonderer Hingucker sind die Scheinwerfer. Serienmäßig kommt der Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) bereits mit Voll-LED-Scheinwerfern. Der Testwagen war darüber hinaus mit Multibeam-LED-Scheinwerfern ausgestattet, also Matrix-LED-Licht. Dazu kommen 142 beleuchtete Elemente sowie ein illuminierter Mercedes-Stern. Auch während der Fahrt leuchten diese Elemente, außerdem gibt es eine Lichtinszenierung zur Begrüßung. Das ist so ein Detail, das man nicht zwingend braucht, das aber sehr gut in das Gesamtbild dieses Autos passt. Der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ will eben nicht nur effizient sein. Er will auch Eindruck machen.

An der Front fällt außerdem auf, dass Mercedes die Lichtsignatur bewusst inszeniert. Das macht den CLA schon im Stand modern und eigenständig. Hinten geht es ähnlich weiter. Die Rückleuchten wurden im Transkript ausdrücklich gelobt, insbesondere die Struktur im Inneren. Dazu kommt das Lichtband mit den Punkt-Elementen, das zwar nicht vollständig durchgehend ist, aber optisch sehr gelungen wirkt. Das Heck wirkt dadurch hochwertig und wiedererkennbar.

Auch bei den Rädern gibt es Unterschiede je nach Ausstattung. In der Basis steht der neue CLA auf 17-Zoll-Alufelgen. Der Testwagen war mit 18-Zoll-AMG-Rädern unterwegs. Bereift war er mit Michelin Pilot Alpine 5 in der Dimension 225/45 R18. Vorn und hinten kommen Scheibenbremsen zum Einsatz.

Die rahmenlosen Türen unterstreichen den Coupé-Charakter. Das ist ein klassisches Designmerkmal, das dem Fahrzeug auch im Alltag einen besonderen Touch verleiht. Wenn man sich mit dem Schlüssel dem Auto nähert, fahren die Türgriffe automatisch aus. Das ist optisch modern und fühlt sich im Premium-Kontext passend an. Die kleine Bedienfläche in den Griffen übernimmt die Verriegelungsfunktion, sofern der Schlüssel mitgeführt wird.

Spannend ist beim Exterieur auch die Frage nach der formalen Einordnung. Ist der Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) noch Kompaktklasse oder schon Mittelklasse? Im bereitgestellten Material wurde er eher in Richtung Mittelklasse einsortiert. Und tatsächlich spricht einiges dafür. Die Länge, der Radstand und der Premium-Anspruch lassen ihn größer wirken, als es die Modellbezeichnung vielleicht zunächst vermuten lässt.

Weniger glücklich wurde im Transkript die Position der Typenbezeichnung am Heck bewertet. Die Empfehlung lautete klar, beim Konfigurieren das Weglassen der Typenbezeichnung anzuklicken. Das ist natürlich Geschmackssache, zeigt aber: Das Exterieur des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ lebt von seiner klaren, fast schon skulpturalen Linienführung. Zusätzliche Schriftzüge können da schnell wie ein Aufkleber auf einem schicken Anzug wirken.

In Summe ist das Exterieur des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ eines seiner stärksten Argumente. Das Auto wirkt modern, aufwendig und eigenständig. Es setzt sich von vielen eher sachlich gezeichneten Elektroautos ab und bringt genau die Portion Glamour mit, die viele Käufer bei einem Mercedes erwarten. Nicht jedes Detail ist frei von Diskussionen, aber langweilig ist der CLA ganz sicher nicht. Und das ist in Zeiten vieler aerodynamisch glattgebügelter Stromlinien-Elektroautos fast schon ein Kompliment.

Ausstattung Interieur

Materialanmutung

Im Innenraum zeigt der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ schnell, dass Mercedes hier großen Wert auf Atmosphäre gelegt hat. Der erste Eindruck ist modern, technisch und überraschend aufgeräumt. Gleichzeitig fällt auf, dass nicht überall nur Champagner und Kaviar serviert werden. Es gibt schöne Materialien, starke Inszenierung und einige Stellen, an denen man merkt, dass auch ein Premiumhersteller rechnen kann.

Das Armaturenbrett ist mit einem weichen Werkstoff bezogen. Diese weiche Oberfläche zieht sich breit durch den oberen Bereich und sorgt direkt für einen hochwertigen Eindruck. Zentral dominiert dann die große, gläsern wirkende Fläche, die sich optisch quer über das Cockpit zieht und durch das Ambientelicht zusätzlich inszeniert wird. Das sieht modern aus und verleiht dem Innenraum eine starke technische Präsenz. Genau hier liegt auch eine der Stärken des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ: Er schafft es, schon im Stand ein echtes Bühnengefühl zu erzeugen.

In den Türen geht es oben mit Kunstleder weiter, dazu kommt im Testwagen die braune Ausführung, die laut Beschreibung wie eine Naturfaser wirken soll. Diese braune Innenraumgestaltung konnte im Test deutlich punkten. Sie wurde als schick empfunden und passte gut zu den weißen Applikationen. Im unteren Bereich finden sich weitere Kunstlederflächen, etwas Aluoptik und schließlich auch harter Kunststoff. Die Türtaschen selbst bestehen nur aus hartem Kunststoff. Ähnliches zeigt sich am Handschuhfachdeckel, der bei Tageslicht sichtbar einfacher wirkt.

Die Mittelkonsole kombiniert hochglänzende schwarze Flächen mit einer Glasabdeckung und Aluoptik. Das sorgt für einen modernen Eindruck, ist aber auch anfällig für Fingerabdrücke und passt damit perfekt ins Jahr 2026. Das Lenkrad ist mit Leder bezogen. Der Pralltopf wurde hingegen als harter Kunststoff beschrieben. Auffällig ist außerdem, dass im Transkript bereits ein neues Lenkrad angekündigt wurde, das die Touch-Bedienung wieder ablösen soll. Das ist ein interessantes Detail, weil es zeigt, dass Mercedes an der Alltagstauglichkeit weiterarbeitet.

Die A-Säulen sind mit Stoff bezogen, ebenso der Himmel, soweit sichtbar. Dazu gibt es eine leichte Unterschäumung. Das trägt dazu bei, dass der Innenraum trotz der vielen technischen Flächen nicht kühl oder ungemütlich wirkt. Insgesamt ist die Materialanmutung im Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ gut bis stellenweise sehr gut. Allerdings gibt es eben auch einige Bereiche, an denen man merkt, dass nicht jede Fläche auf Oberklasse-Niveau getrimmt wurde.

Ergonomie

Die Ergonomie des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ ist ein spannendes Thema, weil hier moderne Technik und klassischer Alltagsnutzen aufeinandertreffen. Der Einstieg selbst gelingt für ein Fahrzeug mit coupéhafter Linie ordentlich. Zwar gibt es ein Stück nach unten, insgesamt wurde er aber als bequem beschrieben. Das ist wichtig, denn schöne Linien helfen wenig, wenn man sich jedes Mal wie ein zusammengefalteter Klappstuhl ins Auto setzen muss.

Nach dem Einsteigen fällt auf, dass es keinen klassischen Startknopf im herkömmlichen Sinn gibt. Stattdessen soll man die Bremse treten, die Fahrstufe wählen und dann ist das Auto fahrbereit. Das ist inzwischen bekannt, im Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ aber so umgesetzt, dass es schnell zur Routine wird.

Das Cockpit ist sehr aufgeräumt gestaltet. Ein optionales Beifahrerdisplay war im Testwagen nicht verbaut, was sogar positiv aufgenommen wurde. Dadurch wirkt das Auto innen klarer und weniger überfrachtet. Das 10,25-Zoll-Kombiinstrument bietet verschiedene Ansichten, darunter auch eine reduzierte Darstellung, bei der sich die Tachoskala ausblenden lässt. Genau diese schlichte Ansicht wurde im Test bevorzugt, weil sie den Fahrer nicht unnötig erschlägt.

Das zentrale Infotainment-Display misst 14 Zoll. Es arbeitet mit einer neuen MBUX-Generation, die appartiger aufgebaut ist. Laut Test funktionierte die Bedienung performant und nach kurzer Eingewöhnung gut. Wer etwas nicht direkt findet, kann die Sprachsteuerung bemühen. Das passt in den Alltag, weil man eben nicht jede Funktion durch drei Untermenüs jagen möchte.

Die Lenkradtasten übernehmen links die Steuerung des adaptiven Tempomaten und rechts die Bedienung von Infotainment und Instrumentenanzeige. Der Gangwahlhebel sitzt rechts an der Lenksäule, wie man es bei Mercedes kennt. Darüber lassen sich auch die Rekuperationsstufen anwählen. Links vom Lenkrad sitzen elektrische Feststellbremse, Nebelschlussleuchte und die Steuerung der Lichtprogramme.

In der Tür finden sich Sitzverstellung, Türöffner, Zentralverriegelung, Fensterheber und Spiegelverstellung. Speziell die Lösung für die Fensterheber wurde kritisch gesehen, weil zwischen vorne und hinten umgeschaltet werden muss. Das ist eine jener Lösungen, die vermutlich auf dem Reißbrett schlau aussieht, im Alltag aber eher nervt als begeistert.

Klimafunktionen sind im Display untergebracht. Über ein Menü lassen sich Klimatisierung und Vorklimatisierung bedienen. Das funktioniert, ist aber natürlich weniger direkt als klassische Tasten. Immerhin gibt es vorne zusätzliche Schnellzugriffe für Fahrprogramme, Parkpiepser, Displayabschaltung, Warnblinker, Sprachsteuerung, Mute und Lautstärke.

Insgesamt bietet der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ eine moderne, überwiegend stimmige Ergonomie. Es gibt clevere Ideen, ein aufgeräumtes Layout und gute digitale Bedienung. Gleichzeitig merkt man an einigen Stellen, dass nicht jede modische Lösung automatisch die praktischste ist.

Ablagen

Bei den Ablagen schlägt sich der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ alltagstauglich. Er wird kein Umzugswagen für Kleinkram-Chaoten, aber für die üblichen Dinge des Lebens ist genug Platz vorhanden.

Die Türtaschen vorne bieten einen Halter für Trinkgefäße. Ein halber Liter passt gut hinein, auch eine Literflasche dürfte unterzubringen sein. Dahinter bleibt noch etwas Stauraum. Zusätzlich kann dort sogar eine Warnweste verstaut werden. Weiter unten in der Mittelkonsole befindet sich ein Fach mit rutschfester Matte und Gummiband. Das eignet sich gut für kleinere Gegenstände und verhindert, dass alles bei der ersten flotten Kurve durchs Auto rutscht.

Besonders gelungen ist die Ablage für das Smartphone. Das induktive Ladepad wurde im Test sehr gelobt. Das Telefon konnte einfach hineingelegt werden und lud zuverlässig. Gerade weil es bei vielen kabellosen Ladeflächen sonst oft ein Geduldsspiel ist, bis das Gerät exakt richtig liegt, ist das im Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ ein echtes Plus. Wer klassisch per Kabel lädt, findet darunter zwei USB-C-Anschlüsse.

Die Getränkehalter sitzen oberhalb des Ladefachs. Durch kleine Abstandshalter lassen sich Becher und Flaschen einigermaßen fixieren. Darüber hinaus gibt es die typische Mercedes-Mittelarmlehne mit zwei Flügeln. Darunter befindet sich ein tiefes, wenn auch nicht besonders großes Fach. Oben drin sitzt noch ein kleiner Schlitten für weitere Kleinteile. Das Handschuhfach ist beleuchtet und groß genug für Bordmaterial und etwas Zusatzgepäck.

Auch die Sonnenblenden mit beleuchteten Make-up-Spiegeln sind vorhanden. In der Dachkonsole sitzen Leseleuchten für Fahrer und Beifahrer, die gleichzeitig als Einstiegsbeleuchtung dienen. Was allerdings fehlt, ist eine Möglichkeit, das Glaspanoramadach zu verdunkeln. Das wurde im Test klar als Nachteil benannt.

In Summe bietet der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ bei den Ablagen eine gute Alltagstauglichkeit. Er hat genug praktische Fächer, ohne den Innenraum mit Ablageboxen zuzukleistern. Gerade die Smartphone-Lösung ist dabei ein echtes Highlight.

Soundsystem

Beim Soundsystem zeigte der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ im Test ein interessantes Bild. Ein Burmester Premium Soundsystem ist für den CLA verfügbar, im Testwagen war es jedoch nicht verbaut. Stattdessen kam das normale aufpreispflichtige System zum Einsatz.

Und genau das überraschte positiv. Zunächst war die Erwartung, dass das System eher enttäuscht. Nach etwas Herumspielen im Equalizer stellte sich aber heraus, dass das normale System durchaus ordentlich klingt. Für Hörbücher, Podcasts und Radio reicht es nach der Einschätzung im Transkript absolut aus. Auch Musik macht damit Spaß, solange man es nicht übertreibt.

Bei höherer Lautstärke verlieren sich allerdings die Mitten etwas, und dann fehlt ein wenig die ganz große Rock-and-Roll-Attitüde. Trotzdem war die Einschätzung klar: Für ein normales System ist das Ergebnis schon gut gelungen. Wer beim Klang anspruchsvoller ist, würde trotzdem eher zum Burmester-System greifen und dafür etwa 1.000 Euro investieren, auch ohne es vorher gehört zu haben.

Einstellmöglichkeiten sind vorhanden. Es gibt Voreinstellungen, einen dreistufigen Equalizer mit getrennten Reglern für Mitten und Höhen, Akustikprofile, Surround-Funktionen, eine Basscharakteristik und den üblichen Fader. Das ist ausreichend, um sich den Klang im Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ nach dem eigenen Geschmack einzurichten.

Sitze

Die Sitze gehören zu den großen Stärken des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ. Bezogen waren sie im Testwagen mit braunem Kunstleder inklusive weißer Kontrastnaht. Diese Farbkombination wurde ausdrücklich gelobt und als wunderschön beschrieben. Gerade in Verbindung mit den weißen Applikationen im Innenraum ergibt sich eine sehr elegante Wirkung.

Fahrer- und Beifahrersitz sind elektrisch verstellbar. Die Bedienelemente sitzen in den Türen. Dazu gibt es eine Lordosenstütze, eine Massagefunktion, die im Kern über die Lordose arbeitet, sowie die Kinetikfunktion. Letztere verändert die Sitzposition minimal im Hintergrund, um auf längeren Strecken zu entlasten. Das mag auf dem Papier zunächst nach Spielerei klingen, wurde im Test aber als wirklich angenehm beschrieben.

Außerdem lassen sich die Sitzpositionen für Fahrer und Beifahrer dreifach speichern. Die Kopfstützen können zusätzlich angepasst werden. Die Sitze selbst wurden als bequem beschrieben. Eine längere Etappe von etwa 300 Kilometern ließ sich damit offenbar sehr angenehm absolvieren. Auch die Kinetikfunktion trug dazu bei, dass der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ auf langen Fahrten einen guten Eindruck hinterließ.

Beim Seitenhalt wurde angemerkt, dass die Sitze auch bei etwas flotterer Gangart noch genug Unterstützung bieten. Das passt gut zum Charakter des Autos, das zwar klar komfortorientiert ist, aber keineswegs träge wirkt.

Platzangebot und Ausstattung im Fond des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ

Vorne fühlt sich der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ modern und großzügig an. Hinten zeigt sich dagegen, dass schöne Coupé-Linien ihren Preis haben. Der Fond ist nicht katastrophal, aber eben auch kein Wellnessbereich auf Rädern.

Für Erwachsene wird es im Fond schnell weniger gemütlich. Die Füße lassen sich nicht besonders weit unter die Vordersitze schieben, vor allem wenn diese ganz nach unten gefahren sind. Beinfreiheit ist grundsätzlich vorhanden, der Kniewinkel wurde aber als eher ungünstig beschrieben. Das bedeutet: Man sitzt nicht extrem eingeengt, aber eben auch nicht wirklich entspannt. Für längere Fahrten mit vier Erwachsenen ist das kein Traumsetup.

Die Kopffreiheit wird durch das Glasdach etwas begünstigt. Trotzdem stößt man mit dem Kopf bei Bewegung an den gepolsterten Dachholm. Das zeigt erneut, dass der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ im Fond eher auf Gelegenheitsnutzung als auf üppigen Raumkomfort ausgelegt ist. Wer regelmäßig große Erwachsene im Fond transportiert, sollte das vor dem Kauf unbedingt realistisch einschätzen.

Noch deutlicher wird das Thema, wenn vorne ein großer Fahrer sitzt. Bei ganz nach hinten gestelltem Fahrersitz war es im Test mit 1,80 Meter Körpergröße praktisch nicht mehr möglich, dahinter sinnvoll zu sitzen. Auch ein Kindersitz dürfte dann problematisch werden, weil Kinder ihre Beine ebenfalls nach vorne strecken. Die harte Rückenverkleidung der Vordersitze hilft dann auch nicht mehr viel.

Bei der Ausstattung im Fond zeigt der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ aber durchaus, dass er seine hinteren Passagiere nicht völlig vergessen hat. Oben in den Türen gibt es ebenfalls weiche Materialien, die Gestaltung ist der Front ähnlich. In den hinteren Türen findet sich Platz für Flaschen, wenn auch das Hinein- und Herausnehmen nicht ganz elegant gerät. Auch hinten gibt es Ambientelicht, sowohl in der Türschale als auch oberhalb der Türtafel. Das hebt das Raumgefühl spürbar an.

An der B-Säule sitzt ein Kleiderhaken. Die Rückseiten der Vordersitze sind hart verkleidet und mit Netzen versehen. In der Mittelkonsole gibt es zwei Luftausströmer und zwei USB-C-Anschlüsse zum Laden von Endgeräten. Das ist im Alltag sehr sinnvoll und für ein modernes Fahrzeug dieser Klasse auch angemessen.

Die ISOFIX-Halterungen verstecken sich hinter Kunststoffabdeckungen. Das ist nicht die eleganteste Lösung, weil diese Teile dann gern lose im Auto herumfliegen. Positiv ist dagegen, dass die Gurtpeitschen starr ausgeführt sind, wodurch sich Kinder selbst leichter anschnallen können.

Es gibt eine Mittelarmlehne mit integriertem Fach und zwei bis drei Getränkehaltern. Die Halter lösen das Thema Flasche allerdings nicht perfekt, weil ein halber Liter hinten nicht sauber passt und andere Formate zu viel Spiel haben. Praktisch ist dafür die Durchladefunktion. Das Mittelteil der Lehne kann umgelegt werden, sodass ein Durchladeraum vom Kofferraum bis zur Armlehne entsteht.

Die Rücksitzbank ist im Verhältnis 40:20:40 umklappbar. Das erhöht die Variabilität deutlich. Gerade bei einem Auto wie dem Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ, das formal stärker aufs Design als auf pure Nüchternheit setzt, ist das ein echter Pluspunkt.

Als Gesamtbild ergibt sich im Fond ein klares Ergebnis. Die Ausstattung ist ordentlich bis gut. Das Ambiente passt. USB-C, Luftausströmer, Ambientelicht und die umklappbare Rückbank sprechen für Alltagstauglichkeit. Beim Platzangebot dagegen zeigt das Auto die klassische Coupé-Schattenseite. Hinten sitzt man nicht schlecht, aber eben auch nicht königlich.

Alles zum Kofferraum vom Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ

Der Kofferraum des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ liefert ein gemischtes, insgesamt aber brauchbares Bild. Wer ein Fahrzeug mit sehr schicker Dachlinie fährt, muss beim Gepäckraum oft mit Kompromissen leben. Der CLA macht dabei keine Ausnahme, bietet aber einige clevere Details.

Zunächst gibt es vorne einen Frunk mit 105 Litern Volumen. Das ist ein erfreuliches Extra, das nicht nur auf dem Papier nett aussieht. Im Test lag dort das Typ-2-Ladekabel. Der Frunk ist beleuchtet und sogar mit Teppich ausgekleidet. Schon das zeigt, dass Mercedes diesen Bereich nicht einfach als Notlösung behandelt, sondern sauber integriert. Die Fronthaube lässt sich per zweifachem Zug entriegeln und dank der Federunterstützung komfortabel öffnen.

Hinten bietet der Kofferraum ein Ladevolumen von 405 Litern. Die elektrische Heckklappe war im Testwagen vorhanden. Sie lässt sich per Taster im Innenraum, per Funkschlüssel, per Fußgeste oder über einen Druck auf den Mercedes-Stern öffnen. Das ist komfortabel und im Alltag praktisch, gerade wenn man mit Einkaufstaschen oder Gepäck vor dem Auto steht.

Zur grundsätzlichen Ausstattung des Kofferraums gehört eine optionale Wendematte. Eine Seite ist mit Velours versehen, die andere mit einer Art Kunststoffnoppen. Das ist sinnvoll für schmutzige oder nasse Gegenstände. Unter dem Ladeboden befindet sich ein kleiner Zusatzbereich mit dem Tirefit-Set, dem Abschlepphaken und einem kleinen Fach für Kleinkram. Auf der linken Seite sitzt ein Netzfach, in dem sich First-Aid-Kit und Warnwesten befinden. Verzurrösen sind vorhanden, einmal hinten in der Seitenwand und einmal weiter vorne in einer Kunststoffleiste. Dazu kommt die Kofferraumbeleuchtung.

Die Rücksitzbank lässt sich umklappen, allerdings nicht direkt vom Kofferraum aus. Dafür muss man die Fondtüren öffnen und die Entriegelung dort betätigen. Die Lehnen sind im Verhältnis 40:20:40 geteilt. Das ist sehr praktisch, weil man so je nach Bedarf flexibel variieren kann. Eine komplett ebene Ladefläche entsteht dabei jedoch nicht. Nach vorne hin steigt der Boden an, was beim Verstauen längerer oder schwererer Gegenstände beachtet werden sollte.

Mercedes macht laut Transkript keine genaueren Angaben dazu, wie groß das Ladevolumen bei umgeklappter Rücksitzbank ist. Daher bleibt es bei den 405 Litern im Normalzustand plus 105 Litern Frunk vorn. Auch ohne exakte Maximalangabe zeigt sich aber: Der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ ist kein Raumwunder, aber für Alltag, Urlaub zu zweit oder den üblichen Wocheneinkauf absolut brauchbar aufgestellt.

Weitere praktische Werte gibt es ebenfalls. Die Zuladung des Testwagens beträgt 455 Kilogramm. Eine Dachlast gibt es nicht. Eine optionale Anhängerkupplung ist möglich und bringt eine Stützlast von 80 Kilogramm mit. Gebremst darf der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ Anhänger bis 1,5 Tonnen ziehen, ungebremst 750 Kilogramm. Das ist gerade für ein Elektroauto mit dieser Fahrzeugform durchaus eine nützliche Information.

In der Praxis zeigt der Kofferraum des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ, dass Mercedes einen vernünftigen Kompromiss aus Design und Nutzwert gefunden hat. Der Gepäckraum ist nicht riesig, aber ordentlich ausgestattet und variabel. Der Frunk ist ein netter Bonus, die 40:20:40-Rückbank ein echter Nutzwertgewinn. Wer allerdings maximale Ladehöhe und eine komplett ebene Riesenfläche sucht, wird eher bei anderen Karosserieformen fündig.

Fahreindruck Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ

Der Fahreindruck ist beim Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ der Bereich, in dem das Auto besonders stark punktet. Denn hier zeigt sich, dass die hübsche Hülle eben nicht nur Show ist. Der CLA fährt sich im Alltag überzeugend und auf langen Strecken richtig angenehm.

Mit 272 PS und 200 kW ist der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ flott motorisiert. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,7 Sekunden sorgt dafür, dass man nie das Gefühl hat, untermotorisiert zu sein. Im Gegenteil. Gerade aus dem Stand oder im mittleren Geschwindigkeitsbereich wirkt das Auto souverän und kräftig. Das Leistungsgewicht wurde im Transkript mit 7,6 Kilogramm pro PS beschrieben. Das liegt zwischen sportlich und vernünftig, und genau so fühlt sich der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ auch an.

Auffällig ist das Zweigang-Reduktionsgetriebe. Um etwa 100 km/h ist der Gangwechsel spürbar. Das verleiht dem Auto einen eigenen Charakter und hebt es von vielen Elektroautos ab, die eher gleichförmig durchziehen. Gleichzeitig soll die Auslegung helfen, sowohl in der Stadt und beim effizienten Fahren als auch auf der Autobahn Vorteile zu bringen.

Im Test wurde der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ über rund 1.200 Kilometer durch Deutschland bewegt. Dabei zeigte sich ein Verbrauch von 18,5 kWh pro 100 Kilometer. Wichtig ist aber der Kontext: Ein großer Teil dieser Strecke wurde bei Temperaturen unter 5 Grad gefahren. Als es später wärmer wurde, standen auch Fahrten mit etwa 15 kWh pro 100 Kilometer im Bordcomputer. Daraus ergibt sich ein schlüssiges Bild: Im Winter bleibt der CLA solide, im wärmeren Wetter kann er seine Effizienz deutlich besser ausspielen.

Das Fahrwerk wurde als komfortabel abgestimmt beschrieben. Unebenheiten werden ordentlich weggefiltert, auch wenn die Hinterachse auf sehr schlechten Straßen mal etwas poltrig wirken kann. Insgesamt ist der Eindruck aber klar positiv. Der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ fährt sich komfortabel, entspannt und langstreckentauglich. Genau das erwartet man von einem Fahrzeug mit großer Reichweite und Premium-Anspruch.

Auch bei der Rekuperation zeigt sich das Auto stark. Es gibt verschiedene Rekuperationsstufen, von keiner über normale bis starke Verzögerung sowie eine intelligente Auto-Rekuperation. Gerade diese automatische Lösung funktionierte im Test offenbar so gut, dass kein Bedürfnis entstand, manuell einzugreifen. Das ist ein echtes Lob, denn bei vielen Elektroautos ist gerade die Abstimmung der Rekuperation einer jener Punkte, die im Alltag nerven oder begeistern können.

Die Lenkung wird als präzise und ansatzweise direkt beschrieben. Auch flottere Landstraßenpassagen lassen sich damit sauber fahren. Beim kräftigen Beschleunigen aus Kurven heraus merkt man laut Test, dass der Antrieb an der Hinterachse ordentlich zu arbeiten hat. Das Auto bleibt zwar stabil, aber man spürt, dass hier Kräfte geregelt werden. Genau das macht den Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ auch ein Stück lebendig.

Beim Geräuschniveau ist das Bild zweigeteilt. Bis etwa 100 km/h bleibt es ruhig. Ab 130 km/h nehmen die Windgeräusche jedoch deutlich zu. Die Stimme muss zwar nicht angehoben werden, für einen Mercedes wurde das aber schon als etwas zu laut empfunden. Interessant dabei: Bei 160 km/h wird es im Verhältnis nicht dramatisch viel lauter als bei 130 km/h. Trotzdem bleibt der Eindruck, dass die Akustik auf der Autobahn nicht ganz das liefert, was man sich vom Stern vielleicht erträumt hätte.

Sehr gelobt wurde die Servounterstützung. Beim Rangieren braucht es so gut wie keine Kraft. Auch die Alltagshandhabung ist damit angenehm leicht. Die Sitze tragen zusätzlich dazu bei, dass lange Etappen im Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ entspannt gelingen.

Ein spannendes Detail ist die Lade-App. Dort lässt sich die maximale Ladeleistung in Relation zur Batterietemperatur beobachten. Im Test wurde klar, wie stark das Schnellladen von der Akku-Temperatur abhängt. Bei rund 13 Grad Batterietemperatur waren nur 95 kW möglich, obwohl das System grundsätzlich bis zu 320 kW leisten kann. Rund 29 bis 30 Grad gelten als ideal. Das ist ein wichtiger Punkt für alle, die sich im Alltag über Ladeleistungen Gedanken machen.

Das Fazit des Fahreindrucks fällt deutlich positiv aus. Der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ fährt komfortabel, effizient und angenehm souverän. Er ist kein kompromissloses Sportgerät, will das aber auch gar nicht sein. Stattdessen bietet er eine Mischung aus Gelassenheit, Kraft und technischer Eigenständigkeit. Gerade als elektrischer Dienstwagen oder als stilvoller Langstreckenbegleiter hat er damit richtig gute Karten.

Assistenzsysteme

Bei den Assistenzsystemen zeigt sich der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ modern und umfangreich. Bereits im Test wurde deutlich, dass Mercedes hier nicht nur Pflichtübungen abhakt, sondern dem Fahrer tatsächlich viele nützliche Helfer an die Seite stellt.

Der adaptive Tempomat arbeitet gemeinsam mit dem Spurhalteassistenten. Ist das System aktiv, kann das Fahrzeug in der Spur mitlenken. Im Test hielt sich der CLA selbstständig in der Spurmitte und folgte auch Autobahnkurven sauber. Wenn leicht gegengelenkt wurde, zog das System das Fahrzeug spürbar wieder in die Spur zurück. Das spricht für eine aktive und präsente Auslegung.

Die Verkehrszeichenerkennung funktionierte laut Test hervorragend und zeigte Tempolimits korrekt an. Gerade auf längeren Fahrten ist das ein sehr hilfreiches System, weil Geschwindigkeitswechsel im Alltag oft schneller übersehen werden, als man zugeben möchte.

Ebenfalls an Bord ist ein Totwinkelwarner. Dieser arbeitet mit einem orangefarbenen Signal im Spiegel, das bei Bedarf rot aufleuchtet. Interessant war die Beobachtung, dass das System sich bereits mehrere Fahrzeuglängen vorher meldet, wenn sich ein schnelleres Fahrzeug nähert. Das erhöht die Sicherheitsreserve beim Spurwechsel deutlich.

Sind alle Systeme aktiv, kann nach Setzen des Blinkers sogar ein automatisierter Spurwechsel erfolgen. Das ist ein Komfortmerkmal, das im Alltag besonders auf langen Autobahnetappen angenehm sein kann. Dazu kommt eine Ampelerkennung, bei der relevante Informationen im Infotainment-Display angezeigt werden können. Das hilft gerade dann, wenn bauliche Gegebenheiten den direkten Blick auf die Ampel erschweren.

Für das Parken bringt der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ eine Rückfahrkamera und eine 360-Grad-Kamera mit. Die Linien lenken in beiden Ansichten mit und visualisieren die aktuelle Fahrtrichtung. Auch vorne lässt sich die Kameradarstellung nutzen. Ein Parkassistent ist ebenfalls vorhanden, wurde im Test aber nicht intensiv genutzt.

Ein kleiner Kritikpunkt betrifft die Rücksicht nach hinten. Die Heckscheibe ist eher ein Sichtschlitz. Auf der Autobahn reicht sie aus, um den rückwärtigen Verkehr im Blick zu behalten, üppig ist das Sichtfeld aber nicht. Die Außenspiegel wurden zudem als eher klein empfunden. Der rahmenlose Innenspiegel erfasst immerhin die gesamte Heckscheibe.

Insgesamt hinterlassen die Assistenzsysteme im Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ einen sehr guten Eindruck. Die Systeme arbeiten sinnvoll, modern und im Test überzeugend. Das passt hervorragend zum Gesamtcharakter des Autos, das Komfort und Technik bewusst in den Vordergrund stellt.

Fazit der Kaufberatung des Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ

Der 2026 Mercedes-Benz CLA Coupé 250+ EQ Progressive (C174) ist ein Auto, das ziemlich genau weiß, was es sein will. Er will elegant aussehen, technisch modern auftreten, elektrisch überzeugen und sich trotzdem wie ein echter Mercedes anfühlen. In weiten Teilen gelingt ihm das.

Seine größten Stärken liegen im Design, im modernen Innenraum, in der angenehmen Langstreckenabstimmung und in der Kombination aus hoher WLTP-Reichweite, effizientem Antrieb und starker Ladeperformance auf dem Papier. Der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ fährt sich komfortabel, wirkt im Alltag souverän und bietet ein echtes Premium-Ambiente. Die Sitze sind gelungen, das Infotainment macht einen guten Eindruck und die Assistenzsysteme überzeugen.

Dazu kommt, dass dieses Auto nicht wie ein rollender Verzicht wirkt. Viele Elektroautos argumentieren sehr stark über Vernunft. Der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ dagegen darf auch gefallen, emotional wirken und mit seinem Lichtdesign ein kleines bisschen angeben. Und ganz ehrlich: Das steht ihm.

Es gibt aber auch Schwächen. Das Platzangebot im Fond ist eher mäßig, insbesondere wenn vorne große Personen sitzen. Die fehlende Verdunkelung des Glasdachs wurde klar kritisiert. Die Außenspiegel fallen eher klein aus, und die Fensterheberlösung mit Umschalter nervt mehr, als sie nützt. Auf der Autobahn könnten die Windgeräusche für einen Mercedes ebenfalls etwas besser gedämmt sein.

Beim Preis muss man ebenfalls realistisch bleiben. Rund 64.133 Euro für den Testwagen sind eine Ansage. Das ist kein Impulskauf, sondern eine Entscheidung, bei der Ausstattung, Leasingrate und Einsatzzweck gut überlegt werden wollen. Wer den Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) attraktiv finanzieren oder leasen möchte, kann hier nach passenden Angeboten schauen: Sehr gute Leasing-Angebote zum Mercedes-Benz CLA Coupe (C174) gibt es hier (Affiliate-Link).

Am Ende ist der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ ein sehr starkes Angebot für alle, die ein schickes, modernes und langstreckentaugliches Elektroauto mit Premium-Anspruch suchen und dabei mit dem knapperen Fond gut leben können. Er ist kein Raumriese und auch nicht frei von Eigenheiten. Aber er ist ein klasse Auto. Eines, das auf langen Strecken Spaß macht, im Alltag überzeugt und deutlich zeigt, dass Elektromobilität auch mit Stil auftreten kann.

Oder etwas flotter gesagt: Der Mercedes-Benz CLA Coupe 250+ EQ ist nicht einfach nur ein Stromer mit Stern. Er ist ein ziemlich überzeugender Versuch, Design, Effizienz und Premium-Gefühl in ein sehr modernes Gesamtpaket zu packen. Und dieser Versuch gelingt ziemlich ordentlich.

Jan 'Kann man machen' Gleitsmann

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