XPENG X9 Langstreckentest: Schachmatt für Deutschland?
Der XPENG X9 zeigt beeindruckende Reichweiten und Komfortmerkmale, darunter ein großes Platzangebot und eine hochwertige Ausstattung. Die Assistenzsysteme sind jedoch störend, da sie oft Warnungen ausgeben, obwohl die Hände am Lenkrad sind. Ein Update soll dies beheben. Die Ladeleistung ist hoch, aber es fehlt an Matrixlicht.
Diese Meinung hat Elektrobays
Der XPENG X9, ein Elektrofahrzeug aus China, stellt mit seiner beeindruckenden Reichweite und luxuriösen Ausstattung eine ernstzunehmende Konkurrenz für etablierte Marken dar. Besonders hervorzuheben ist die Reichweite, die auf der Testfahrt von Genf nach München ohne Nachladen über 500 Kilometer betrug. Dies zeigt, dass Elektrofahrzeuge nicht nur für den Stadtverkehr, sondern auch für Langstrecken geeignet sind. Der Innenraum des X9 bietet viel Platz und Komfort, was ihn zu einer interessanten Option für Familien und Vielfahrer macht. Elektrisch verstellbare Sitze mit Massagefunktion und ein großzügiges Platzangebot in der dritten Sitzreihe sind nur einige der Highlights.
Allerdings gibt es auch Kritikpunkte. Die Assistenzsysteme des Fahrzeugs sind zu empfindlich eingestellt und geben häufig Warnungen aus, obwohl die Hände am Lenkrad sind. Dies kann auf langen Fahrten störend sein und sollte durch ein angekündigtes Update behoben werden. Zudem fehlen dem Fahrzeug einige Features, die in dieser Preisklasse erwartet werden könnten, wie etwa Matrixlicht.
Insgesamt zeigt der XPENG X9, dass chinesische Hersteller in der Lage sind, Fahrzeuge zu produzieren, die in puncto Reichweite und Komfort mit den großen europäischen Marken mithalten können. Dennoch gibt es noch Raum für Verbesserungen, insbesondere bei den Assistenzsystemen und der Ausstattung. Der X9 ist ein vielversprechendes Fahrzeug, das zeigt, dass der Wettbewerb im Bereich der Elektrofahrzeuge weiter an Fahrt aufnimmt.
Quelle: Elektrobays

