Video-Kaufberatung vom 06.01.2026 - Testwagen: 2026 Mazda CX-60 e-Skyactiv D 254 AWD Homura Plus, Motor: e-skyactiv D, M Hybrid, Hubraum: 3.3 Liter, Leistung: 254 PS (187 KW), Maximales Drehmoment: 550 Nm zwischen 1.500 und 2.400 U/min, Verbrauch laut Hersteller: 5.40 l/100 km (140 g/km), 0 auf 100 km/h: in 7.4 sec, V-Max: 219 km/h, Getriebe: 8-Gang Automatik, Preis Testwagen: ca. 68.800 Euro

Mit dem Mazda CX-60 e-Skyactiv D 254 AWD Homura Plus präsentiert sich ein SUV der oberen Mittelklasse, das Technik, Design und Fahrkultur auf bemerkenswerte Weise vereint. Der Japaner tritt in der Top-Motorisierung als Selbstzünder mit 254 PS an, kombiniert mit Allradantrieb, Mildhybridsystem und 8-Gang-Automatikgetriebe.

Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 3,3 Liter großen Reihensechszylinder-Diesel, der ein maximales Drehmoment von 550 Nm zwischen 1.500 und 2.400 U/min entwickelt. Unterstützt wird der Verbrenner von einem 48-Volt-Mildhybrid-System mit einem Riemen-Startergenerator. Mit dieser Technik schafft der CX-60 den Sprint von 0 auf 100 km/h in 7,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 219 km/h.

Die Abmessungen des Mazda CX-60 positionieren ihn als geräumigen Vertreter seiner Klasse. Mit einer Länge von 4,75 m, einer Breite von 1,89 m (2,13 m inkl. Spiegel), einer Höhe von 1,69 m und einem Radstand von 2,77 m bietet er großzügige Platzverhältnisse. Die Bodenfreiheit liegt bei 175 mm, der Wendekreis bei 11,70 m. Das Leergewicht des Testwagens beträgt 2.025 kg.

Mazda gibt den kombinierten WLTP-Verbrauch mit 5,4 l/100 km an. Der CO2-Ausstoß liegt bei 140 g/km. In der Praxis pendelt sich der Verbrauch jedoch, insbesondere bei winterlichen Temperaturen, um die 7,3 Liter ein. Der Tank fasst 58 Liter, was eine rechnerische Reichweite von über 1.000 Kilometern ermöglicht.

Das Modelljahr 2026 des Mazda CX-60 wurde in Japan, genauer gesagt im Werk Hofu gefertigt. Beim Euro NCAP Crashtest hat der CX-60 im Jahr 2022 die Maximalwertung von fünf Sternen erreicht.

Der Einstiegspreis für den Mazda CX-60 liegt bei 50.950 Euro für das Basismodell. Unser Testwagen in der Ausstattungslinie Homura Plus mit großer Dieselmotorisierung und der Sonderlackierung „Soul Red Crystal“ bringt es auf rund 68.800 Euro.

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Die vollständige Konfiguration unseres Testwagens findest Du hier als PDF

Mitbewerber des Mazda CX-60 e-Skyactiv D 254

Der Mazda CX-60 tritt in einem hart umkämpften Marktsegment an. Als obere Mittelklasse-SUV mit klarer Premium-Ambition bekommt er es mit einer Vielzahl starker Konkurrenten zu tun. Dabei stellen die nachfolgenden Modelle nur eine selektive Auswahl dar – der Markt bietet natürlich noch viele weitere Alternativen.

Ein direkter Wettbewerber ist der Skoda Kodiaq, der vor allem durch sein gutes Raumangebot und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis punktet. In der Basis startet der Tscheche bei 44.190 Euro.

Ebenfalls im Visier: Der Hyundai Santa Fe, aktuell nur noch als Hybrid oder Plug-in-Hybrid erhältlich. Preislich liegt er mit 59.750 Euro in der Basis leicht über dem Kodiaq, bietet aber moderne Antriebskonzepte.

Mazda selbst sieht den CX-60 im Premiumsegment verortet – da darf der BMW X3 als Vergleichsmaßstab nicht fehlen. Der Münchener startet bei 66.400 Euro, bietet aber je nach Ausstattung einen ähnlichen Technikstandard wie der Japaner.

Exterieur

Mazda bleibt auch beim CX-60 der „Kodo“-Designsprache treu und präsentiert ein SUV mit kraftvollem Auftritt und eleganter Linienführung. Besonders auffällig ist die Farbe „Soul Red Crystal“, die optional erhältlich ist und dem Fahrzeug eine besonders edle Note verleiht.

Die Front dominiert ein großer Kühlergrill, der in der Homura Plus Ausstattung schwarz gehalten ist – ganz im Sinne des sportlich-dynamischen Charakters dieser Linie. Chromapplikationen sucht man hier vergeblich. Serienmäßig kommen Matrix-LED-Scheinwerfer mit zehn individuell ansteuerbaren Lichtsegmenten zum Einsatz. Auch am Heck sind vollwertige LED-Leuchten verbaut.

Der Mazda CX-60 steht in allen Ausstattungsvarianten auf 20-Zoll-Alufelgen. Kleinere Felgengrößen werden ab Werk nicht angeboten. Die Reifengröße beträgt 235/50 R20.

Mazda bietet den CX-60 in insgesamt neun Farben an, darunter klassische Töne wie Weiß, Grau und Schwarz sowie auffälligere Lackierungen wie besagtes „Soul Red Crystal“.

Die Ausstattungslinien gestalten sich wie folgt:

  • Exclusive Line
  • Homura
  • Homura Plus
  • Takumi
  • Takumi Plus

Der Testwagen kommt in der sportlich orientierten „Homura Plus“-Ausstattung, die neben dem schwarzen Exterieurpaket auch weitere Komfort- und Technikfeatures umfasst.

Ausstattung Interieur

Materialanmutung

Mazda legt beim CX-60 großen Wert auf hochwertige Materialien. Das Armaturenbrett ist mit einem weichen Werkstoff bezogen, im unteren Bereich kommt eine kunstlederartige Oberfläche mit Kontrastnaht zum Einsatz. Applikationen in Aluminiumoptik runden den Eindruck ab. Auch die Türtafeln sind hochwertig gestaltet: Oben weich, mittig Kunstleder mit Naht, unten robuster Hartkunststoff.

Der Dachhimmel ist stoffbezogen, allerdings nicht unterschäumt. Die A-Säulen sind ebenfalls mit Stoff bespannt. Die Mittelkonsole bietet eine ausgewogene Mischung aus matten und hochglänzenden Oberflächen, ohne überladen zu wirken.

Ergonomie

Die Bedienung im CX-60 ist klassisch und erfreulich intuitiv. Mazda setzt bewusst auf physische Tasten mit klaren Druckpunkten – eine Wohltat im Zeitalter überfrachteter Touchscreens. Die Lenkradbedienung ist logisch aufgeteilt: Links Infotainment, rechts Assistenzsysteme.

Der Startknopf, der Dreh-Drück-Steller für das Infotainment sowie separate Regler für Klimaanlage, Lautstärke und Fahrmodi sind ergonomisch gut erreichbar platziert. Die elektrische Lenkradverstellung sowie diverse Direktwahltasten runden das Bedienkonzept sinnvoll ab.

Ablagen

Die Ablagen im Mazda CX-60 sind praxisgerecht dimensioniert. Die Türtaschen nehmen auch Literflaschen auf. Zwischen Fahrer und Beifahrer finden sich zwei Getränkehalter mit Abstandshaltern sowie ein großes Fach unter der zweigeteilten Armlehne. Zusätzlich gibt es ein gut dimensioniertes Handschuhfach sowie ein brillenfreundliches, filzbeschichtetes Fach im Dachhimmel.

Das Smartphone kann induktiv geladen werden, Apple CarPlay und Android Auto sind kabellos verfügbar. USB-C-Anschlüsse sowie ein 12V-Stecker runden das Connectivity-Angebot ab.

Soundsystem

In der Ausstattungslinie Homura Plus ist das Bose Premium Soundsystem serienmäßig. Es liefert einen kraftvollen Klang mit sattem Bass. Die Höhen und Mitten könnten klarer sein, dennoch bietet das System eine überzeugende Klangqualität – für die meisten Musikliebhaber mehr als ausreichend.

Sitze

Mazda hat in Sachen Sitzkomfort ganze Arbeit geleistet. Die Sitze sind mit perforiertem Leder bezogen und bieten sowohl dreistufige Sitzheizung als auch Sitzbelüftung. Auch die Lenkradheizung ist an Bord.

Die Sitze sind elektrisch verstellbar, inklusive verstellbarer Lordosenstütze. Der Seitenhalt könnte etwas ausgeprägter sein, dennoch sind die Vordersitze langstreckentauglich. Fahrer und Beifahrer profitieren zudem von einer Memory-Funktion.

Platzangebot und Ausstattung im Fond des Mazda CX-60

Der Fond des CX-60 bietet Erwachsenen einen bequemen Aufenthalt. Mit einer Körpergröße von 1,80 m bleibt sowohl ausreichend Knie- als auch Kopffreiheit vorhanden. Selbst große Schuhe finden Platz unter dem Vordersitz.

Die Sitzlehnen im Fond lassen sich nicht verstellen, bieten aber dennoch einen guten Komfort. Die äußeren Sitze verfügen über eine dreistufige Sitzheizung. Hinzu kommen zwei USB-C-Anschlüsse, eine Schuko-Steckdose sowie eigene Luftausströmer.

Die Türtafeln hinten sind analog zur Front gestaltet, allerdings fällt das Platzangebot in den Türtaschen etwas kleiner aus. Isofix-Halterungen sind vorhanden und gut zugänglich. Die Mittelarmlehne bietet zwei Getränkehalter.

Alles zum Kofferraum vom Mazda CX-60

Der Kofferraum des Mazda CX-60 bietet ein Ladevolumen von 570 Litern. Bei umgeklappter Rückbank – im Verhältnis 40:20:40 geteilt – wächst das Volumen auf bis zu 1.726 Liter (gemessen bis zum Dachhimmel).

Die Rücksitze lassen sich per Fernentriegelung im Kofferraum umklappen. Eine durchgehende Ladefläche entsteht nicht, da der Boden zur Rückbank hin leicht ansteigt. Die Kofferraumklappe ist elektrisch bedienbar und höhenverstellbar.

Der Kofferraum selbst ist mit LED-Beleuchtung, Metall-Zurrösen und einem doppelten Ladeboden ausgestattet. Seitliche Staufächer, ein 12V-Anschluss und ein Gepäcknetz erhöhen die Alltagstauglichkeit. Auch die Abdeckung lässt sich komfortabel verstauen.

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Fahreindruck Mazda CX-60

Der 3,3 Liter große Reihensechszylinder-Diesel sorgt im Alltag für souveräne Fahrleistungen. Die Kombination aus hohem Drehmoment und kultiviertem Laufverhalten überzeugt. Auch das Zusammenspiel mit dem 8-Gang-Automatikgetriebe ist harmonisch abgestimmt.

Mit einem Leistungsgewicht von rund 8 kg pro PS ist der CX-60 flott unterwegs. Besonders auf der Autobahn zeigt sich das Potenzial des Motors. Das Fahrwerk ist sportlich-straff abgestimmt, was der Hinterachse auf schlechten Straßen zu einem etwas unkomfortablen Eindruck verhilft.

Die Lenkung reagiert direkt und präzise, was den CX-60 agil wirken lässt. Insgesamt gibt sich der Mazda eher als komfortabler Cruiser denn als sportlicher Kurvenräuber. Die Geräuschdämmung ist solide, wenn auch nicht auf Top-Niveau.

Assistenzsysteme

Mazda stattet den CX-60 mit einem umfangreichen Paket an Assistenzsystemen aus. Serienmäßig oder abhängig von der Ausstattungslinie an Bord sind:

  • Adaptiver Tempomat mit Stauassistent
  • Aktiver Spurhalteassistent
  • Verkehrszeichenerkennung
  • Totwinkelassistent
  • 360°-Kamera mit mehreren Ansichtsmöglichkeiten
  • Rückfahrkamera mit dynamischer Linienführung
  • Einparkhilfe vorne und hinten

Das Head-up-Display (Active Driving Display) zeigt relevante Informationen direkt im Sichtfeld des Fahrers. Alle Systeme arbeiten zuverlässig und intuitiv, wobei insbesondere der adaptive Tempomat und die Lenkunterstützung bei Autobahnfahrten positiv auffallen.

Fazit der Kaufberatung des Mazda CX-60 e-Skyactiv D 254

Mit dem CX-60 e-Skyactiv D 254 liefert Mazda ein SUV ab, das mit Reihensechszylinder-Diesel, wertiger Ausstattung und hoher Alltagstauglichkeit überzeugt. Die Kombination aus kraftvollem Motor, großzügigem Raumangebot und hochwertigem Innenraum macht ihn zu einer interessanten Alternative im gehobenen SUV-Segment.

Der Verbrauch liegt praxisnah etwas über dem WLTP-Wert, bleibt aber angesichts der Leistung und der Witterungseinflüsse vertretbar. Die etwas straffe Hinterachse sowie kleine Abstriche bei der Geräuschdämmung trüben das Gesamtbild nur geringfügig.

Wer ein eigenständiges, technisch überzeugendes SUV sucht, das sich klar vom Mainstream abhebt, sollte dem Mazda CX-60 eine Chance geben.

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Jan 'Kann man machen' Gleitsmann

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