Der 2026 Mitsubishi Eclipse Cross EV Diamant PLUS 87 kWh tritt als kompaktes Elektro SUV an und positioniert sich mit klaren Eckdaten als alltagstaugliches Modell für Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Familienauto mit elektrischem Antrieb suchen. Im Testwagen arbeitet ein Elektromotor an der Vorderachse, der 160 kW beziehungsweise 218 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 300 Nm bereitstellt. Die Kraft wird über ein 1 Gang Reduktionsgetriebe an die Vorderräder übertragen. Das Ergebnis ist ein Antrieb, der schon beim ersten Tritt aufs Fahrpedal spontan wirkt und im Alltag mit einer souveränen Leistungsentfaltung punktet.
Für den Standardsprint von 0 auf 100 km/h gibt Mitsubishi 7,9 Sekunden an. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h. Das passt gut zum Charakter des Fahrzeugs, das weniger als sportlicher Heißsporn auftritt, sondern vielmehr als angenehm kräftiger Gleiter für Alltag, Pendelstrecke und Langstrecke. Das Leergewicht beträgt 1.950 Kilogramm, womit der Mitsubishi Eclipse Cross EV keine Leichtbauübung ist, in dieser Fahrzeugklasse und mit großer Batterie aber im erwartbaren Rahmen bleibt.
Apropos Batterie. Das Fahrzeug kommt mit einer Akku Kapazität von 87,0 kWh. Der WLTP Verbrauch liegt bei 17,1 kWh pro 100 Kilometer, die WLTP Reichweite bei 615 Kilometern. Das ist ein Wert, der aufhorchen lässt und dem Mitsubishi Eclipse Cross EV im Wettbewerbsumfeld ein ordentliches Pfund in die Hand gibt. Im Test wurde zudem herausgearbeitet, dass sich das Fahrzeug im Alltag als realistisch nutzbares Elektroauto präsentiert. Gerade für Menschen, die nicht bei jedem Wochenendtrip ständig die nächste Ladesäule im Blick haben wollen, ist eine solche Reichweite ein starkes Argument.
Bei den Abmessungen zeigt sich der Mitsubishi Eclipse Cross EV als ausgewachsenes Kompakt SUV. Das Fahrzeug ist 4,49 Meter lang, misst 1,91 Meter in der Breite und kommt mit Außenspiegeln auf 2,08 Meter. Der Radstand beträgt 2,78 Meter, die Höhe 1,57 Meter, die Bodenfreiheit 145 Millimeter. Der Wendekreis liegt bei 10,90 Metern. Mit diesen Daten ordnet sich das Modell klar in die Kompaktklasse ein, bietet aber schon das Raumgefühl eines Fahrzeugs, das seine Familienambitionen nicht unter der Fußmatte versteckt.
Gebaut wird der Mitsubishi Eclipse Cross EV im Renault Werk in Frankreich. Das ist eine interessante Information, weil das Auto damit nicht nur als eigenständiges Mitsubishi Modell wahrgenommen werden kann, sondern auch seine konzernnahe technische Verwandtschaft im Hintergrund mitschwingt. Vorgestellt wurde das Fahrzeug 2025, seit Ende 2025 ist es im Handel verfügbar. Ebenfalls 2025 trat der Mitsubishi Eclipse Cross EV zum Euro NCAP Crashtest an und erreichte dort die volle Wertung von fünf von fünf Sternen. Das ist für viele Käuferinnen und Käufer, gerade im Familienumfeld, ein zentraler Punkt und passt gut zu einem Fahrzeug, das auf Alltagstauglichkeit und Sicherheit setzt.
Preislich startet der Mitsubishi Eclipse Cross EV bei 43.990 Euro. Der hier besprochene Testwagen als Mitsubishi Eclipse Cross EV Diamant PLUS in Verbindung mit der gehobenen Ausführung kommt auf einen Preis von etwa 55.340 Euro. Wer sich den Mitsubishi Eclipse Cross EV genauer anschauen möchte, findet rund um diesen Testwagenpreis auch direkt aktuelle Angebote: Sehr gute Leasing Angebote zum Mitsubishi Eclipse Cross EV gibt es bei LeasingMarkt.de (Affiliate Link). Ebenfalls hilfreich ist der direkte Blick auf die genaue Fahrzeugzusammenstellung. Die Konfiguration des Testwagens als PDF ist hier hinterlegt: PDF zur Testwagen Konfiguration.
Schon an diesen nüchternen Fakten wird klar, in welche Richtung der Mitsubishi Eclipse Cross EV marschiert. Das Modell will kein Exot sein, sondern ein ernsthafter Alltagsbegleiter mit viel Reichweite, vernünftiger Leistung, guter Sicherheitsausstattung und einem Preisniveau, das sich klar an gehobenen Kompakt SUV orientiert. Mit anderen Worten: kein Blender, sondern eher ein Stromer mit Arbeitsmoral.
Mitbewerber des Mitsubishi Eclipse Cross EV
Wer sich für den Mitsubishi Eclipse Cross EV interessiert, wird sich naturgemäß auch im Wettbewerbsumfeld umsehen. Dabei ist wichtig festzuhalten, dass die nachfolgend genannten Fahrzeuge nur eine selektive Auswahl darstellen. Natürlich gibt es zahlreiche weitere Mitbewerber, die je nach persönlichem Bedarf, Preisrahmen, Antriebskonzept oder Händlernetz ebenfalls in Frage kommen können. Dennoch geben die im Test genannten Konkurrenten bereits einen guten Eindruck davon, wo sich der Mitsubishi Eclipse Cross EV einordnet.
Als erster Mitbewerber wurde der Leapmotor B10 genannt. Dieses Modell startet bei einem Basislistenpreis von 29.900 Euro und tritt damit deutlich günstiger an. Allerdings bringt der Leapmotor B10 in der Basis auch nur eine 56,2 kWh Batterie mit. Schon daran zeigt sich, dass der direkte Preisvergleich alleine noch keine faire Aussage liefert. Wer weniger bezahlt, bekommt eben nicht automatisch das gleiche Auto mit anderem Logo, sondern oft ein anderes Gesamtpaket mit abweichender Reichweite, anderer Positionierung und womöglich anderer Zielgruppe. Der Mitsubishi Eclipse Cross EV setzt mit seiner großen nutzbaren Batterie und der hohen WLTP Reichweite einen anderen Schwerpunkt.
Als weiterer Konkurrent taucht der Skoda Elroq auf. Der wurde im Test als ernstzunehmender Gegner genannt und kostet mit der 82 kWh Batterie in der Basis bereits 44.840 Euro. Damit bewegt er sich preislich näher am Mitsubishi Eclipse Cross EV. Hier wird der Vergleich schon spannender, weil beide Modelle stärker auf Reichweite und Alltagstauglichkeit einzahlen. Für viele Kundinnen und Kunden dürfte dann nicht nur der Preis zählen, sondern auch das Gesamtgefühl im Innenraum, die Bedienung, das Sitzgefühl, der Kofferraum und letztlich die Frage, bei welchem Händler sie das bessere Gefühl haben.
Hinzu kommt der Hyundai Kona Elektro, der in der Basis mit 49 kWh Batterie bei 38.340 Euro startet. Auch hier gilt: günstiger ist nicht gleich besser oder schlechter, sondern anders gewichtet. Der Mitsubishi Eclipse Cross EV bringt mehr Batterie und einen deutlich auf Langstrecke ausgelegten Charakter mit. Der Kona Elektro kann dagegen für Menschen interessant sein, die ein kompakteres, preislich zugänglicheres Elektroauto suchen.
Im direkten Vergleich wirkt der Mitsubishi Eclipse Cross EV wie ein Angebot für Käuferinnen und Käufer, die bewusst auf ein größeres Batteriepaket, solide Reichweitenwerte, ordentliches Platzangebot und ein insgesamt eher erwachsenes SUV Konzept setzen. Er spielt damit nicht zwingend die Karte des billigsten Einstiegs, sondern eher die des runderen Gesamtpakets. Das kann, je nach persönlichem Fahrprofil, genau die richtige Strategie sein. Denn gerade bei Elektroautos ist nicht nur wichtig, was auf dem Preisschild steht, sondern auch, wie entspannt sich das Fahrzeug im Alltag, im Winter und auf längeren Strecken nutzen lässt.
Wer den Markt beobachtet, merkt ohnehin schnell: Täglich gefühlt ein neues Elektroauto, jedes mit neuer Idee, neuem Display und neuer Werbeprosa. Da tut es fast gut, wenn ein Modell wie der Mitsubishi Eclipse Cross EV nicht so wirkt, als wolle es die Welt neu erfinden, sondern einfach seinen Job machen. Und genau das kann am Ende ziemlich attraktiv sein.
Exterieur
Optisch präsentiert sich der Mitsubishi Eclipse Cross EV als modernes Kompakt SUV mit klarem Zuschnitt. Die Proportionen stimmen, die Länge von 4,49 Metern passt gut ins Segment und die Karosserie wirkt in der gezeigten Konfiguration durchaus markant. Der Testwagen steht in Aurora Rot mit Onyx Schwarz, also als Zweifarblackierung mit schwarzem Dach. Das sorgt für einen schicken Kontrast und verleiht dem Fahrzeug einen wertigeren Auftritt als eine rein unifarbene Ausführung. Gerade bei einem SUV dieser Klasse ist die Wirkung der Farbe nicht zu unterschätzen, denn sie trägt stark dazu bei, ob das Auto eher brav oder selbstbewusst rüberkommt. In Aurora Rot mit schwarzem Dach macht der Mitsubishi Eclipse Cross EV jedenfalls keine schlechte Figur.
Mitsubishi bietet den Mitsubishi Eclipse Cross EV in Deutschland aktuell in drei Ausstattungslinien an. Genannt wurden Diamant Plus, Diamant und Diamant Top, wobei die höchste Ausprägung zusätzlich in Verbindung mit dem Luxus Paket erhältlich ist. Beim Testwagen ist genau diese gehobene Variante relevant. Das ist wichtig, denn viele sichtbare Exterieur Details hängen direkt an der gewählten Linie. Schon in der Basis steht der Mitsubishi Eclipse Cross EV mit Voll LED Scheinwerfern da. In der Diamant Top Ausstattung sind dann adaptive LED Scheinwerfer an Bord. Hinzu kommen eine Begrüßungssequenz und eine Verabschiedungssequenz. Das ist kein Must have für den Weg zum Supermarkt, macht im Alltag aber durchaus etwas her und unterstreicht den moderneren Auftritt.
Die Lichtsignatur vorne wirkt zeitgemäß, ohne sich in übertriebener Show zu verlieren. Auch die restliche Außenbeleuchtung wurde im Test in Aktion gezeigt, was einen guten Eindruck davon vermittelt, dass Mitsubishi hier nicht nur auf Funktion, sondern auch auf eine sauber inszenierte Präsenz setzt. Am Heck finden sich LED Rückleuchten, die optisch gelungen wirken. Auf ein durchgehendes Lichtband wurde verzichtet. Das ist durchaus bemerkenswert, denn viele Hersteller setzen inzwischen fast reflexartig auf eine durchgehende Leuchteinheit. Beim Mitsubishi Eclipse Cross EV bleibt es klassischer, was der Eigenständigkeit des Designs sogar helfen kann.
Der Heckbereich zeigt außerdem einen großflächigen Modellschriftzug auf der Klappe. Das ist Geschmackssache. Manche mögen solche klaren Ansagen, andere finden es etwas plakativ. Unübersehbar ist der Name jedenfalls. Wer möchte, dass auch der Nachbar aus der dritten Reihe sofort weiß, was da vor ihm steht, wird hier nicht enttäuscht.
Bei den Rädern gibt es ebenfalls klare Unterschiede je nach Ausstattungslinie. In der Diamant Plus Ausstattung rollt das Fahrzeug auf 19 Zoll Felgen. In der Diamant Top Ausstattung sind 20 Zoll Räder serienmäßig. Der Testwagen trägt entsprechend 20 Zöller, kombiniert mit Winterreifen im Format 235/45 R20. Das sorgt für einen satteren Auftritt und füllt die Radhäuser stimmig aus. Hinter den Felgen sitzen Scheibenbremsen vorne wie hinten, was in dieser Klasse zum guten Ton gehört.
Praktisch ist die Information zur Farbpalette. Der Mitsubishi Eclipse Cross EV ist aktuell in fünf Basisfarben konfigurierbar. Vier davon können auch mit schwarzem Dach gewählt werden oder alternativ als Unifarbe. Damit bietet Mitsubishi eine sinnvolle Auswahl, ohne die Kundschaft mit einem Farbkatalog in Telefonbuchstärke zu erschlagen. Die gezeigte Kombination aus Aurora Rot und schwarzem Dach ist dabei sicher eine der auffälligeren und stilistisch gelungenen Varianten.
Seitlich fallen die automatisch ausfahrenden Türgriffe auf. Nähert man sich mit dem Schlüssel dem Fahrzeug, fahren diese aus und erleichtern das Öffnen. Das wirkt modern und wertet den Auftritt zusätzlich auf. Gleichzeitig bleiben die Griffe im Ruhezustand sauber in die Karosserie integriert, was nicht nur schick aussieht, sondern auch aerodynamisch sinnvoll sein dürfte.
Am Heck gibt es eine elektrische Heckklappe, die sich über Taster im Innenraum, über den Funkschlüssel und über den Schalter an der Klappe bedienen lässt. Die Öffnungshöhe kann programmiert werden, was im Alltag sehr hilfreich sein kann, etwa in niedrigeren Garagen. Solche Details machen den Unterschied zwischen nett und wirklich alltagstauglich.
Insgesamt wirkt das Exterieur des Mitsubishi Eclipse Cross EV stimmig und modern. Er ist kein Design Exot, der mit jeder Linie provozieren will, sondern eher ein SUV, das seriös, sauber und gefällig gezeichnet ist. Das dürfte vielen Käuferinnen und Käufern entgegenkommen. Wer ein Elektroauto sucht, das nicht auf Biegen und Brechen so aussehen will, als sei es vom Mars eingeflogen, findet hier einen angenehm bodenständigen Auftritt. Anders gesagt: genug Stil für den Parkplatz vor dem Restaurant, aber nicht so viel Effekthascherei, dass selbst die Einfahrt nervös wird.
Ausstattung Interieur
Materialanmutung
Im Innenraum zeigt der Mitsubishi Eclipse Cross EV einen insgesamt aufgeräumten und wohnlichen Eindruck. Das Armaturenbrett ist schlicht gezeichnet, das zentrale Display steht angenehm hoch und ist dem Fahrer zugewandt. Schon beim ersten Einsteigen entsteht der Eindruck, dass man sich hier schnell zurechtfindet. Gerade bei modernen Elektroautos ist das keine Selbstverständlichkeit mehr. Manche Hersteller feiern jede eingesparte Taste wie eine Mondlandung, doch Mitsubishi geht einen pragmatischeren Weg.
Die Materialanmutung ist ordentlich, mit einem Mix aus harten und weicheren Oberflächen. Direkt hinter dem Display findet sich ein harter Werkstoff, daneben ein weicheres Material sowie eine Art Kunstfaser. Weitere Bereiche sind in hartem Kunststoff ausgeführt. Dazu kommen weiße Kontrastnähte und Alu Optik Elemente, die das Cockpit optisch auflockern. In den Türen setzt sich dieser Materialmix fort. Oben ist harter Kunststoff verbaut, dazu kommen Kunstfaser Applikationen, Kunstleder an ausgewählten Flächen und eine weich belegte Armauflage. Das Handschuhfach selbst ist außen aus hartem Kunststoff, innen aber mit Filz beziehungsweise Teppich ausgekleidet. Solche kleinen Details erhöhen den wertigen Eindruck mehr, als man zunächst vermuten würde.
Positiv fällt auf, dass auch im unteren Bereich und an einigen Kontaktflächen weichere Materialien eingesetzt werden. Der Bereich, an dem das Knie anliegt, ist etwa wieder weich ausgeführt. Das Lenkrad ist mit angenehm weichem Leder bezogen, unten perforiert und insgesamt hochwertig im Griffgefühl. Die A Säule ist mit Stoff bezogen, der Dachhimmel ebenfalls. Insgesamt ergibt sich so kein Premiumfeuerwerk, aber ein sauber gemachter Innenraum mit sinnvoll verteilten Komfortzonen und genügend optischer Ruhe.
Ergonomie
Ergonomisch hinterlässt der Mitsubishi Eclipse Cross EV einen überzeugenden Eindruck. Viele Funktionen lassen sich direkt bedienen, ohne dass man sich durch Untermenüs kämpfen muss. Das Lenkrad trägt auf der rechten Seite die Bedienung für den adaptiven Tempomaten, auf der linken Seite die Steuerung von Infotainment und Instrumentendisplay. Die Tasten wirken nicht wie Touch Spielereien, sondern sind echte Bedienelemente. Das ist im Alltag Gold wert.
Unterhalb befinden sich weitere Taster, etwa für die Fahrprogramme. Die Rekuperation lässt sich über Wippen am Lenkrad in vier Stufen einstellen. Das ist praktisch und erlaubt eine intuitive Anpassung an Verkehrssituation und persönliche Vorlieben. Der Wählhebel für die Fahrstufen sitzt rechts am Lenkrad, ergänzt um einen Taster für das Parkprogramm. Hinzu kommen klassische Hebel für Licht und Scheibenwischer.
Im Bereich der Mittelkonsole gibt es weitere Bedienelemente für Audiofunktionen und Lautstärke. Links neben dem Lenkrad findet sich die Bedienung für die elektrische Heckklappe sowie ein Knopf für die Assistenzsysteme. Darunter sitzen elektronische Parkbremse und Auto Hold. Die Fensterheber sind vollständig elektrisch ausgeführt und verfügen über eine Autofunktion.
Besonders angenehm ist, dass die Klimasteuerung nicht vollständig in Touch Menüs verbannt wurde. Stattdessen gibt es dafür eine Vielzahl realer Tasten. Sitzheizung und Lenkradheizung werden teilweise über das Display aktiviert. Insgesamt ist das Layout logisch, intuitiv und schnell erlernbar. Wer sich in ein neues Auto setzt und nicht erst eine Einweisung wie für ein Mischpult braucht, dürfte hier zufrieden sein.
Ablagen
Bei den Ablagen zeigt der Mitsubishi Eclipse Cross EV erfreulich viel Alltagssinn. Die Türtaschen sind vorn mit Filz ausgekleidet und bieten Platz für Flaschen. Auch die Griffschalen lassen sich als Ablage nutzen und verfügen über rutschfeste Matten. Im Bereich unterhalb des zentralen Displays findet sich eine Ablage für das Smartphone mit induktiver Ladefunktion. Das Telefon lässt sich dort einfach hineinlegen und wird sauber geladen. Nicht belüftet, aber rutschfest. Das ist praktisch und unkompliziert.
Zusätzlich stehen zwei USB C Anschlüsse zur Verfügung, mit denen sich Endgeräte auch mit dem System verbinden lassen. Ein 12 Volt Anschluss ist ebenfalls vorhanden. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren kabellos, was im Alltag ein echter Komfortgewinn ist. Wer einmal kabelarm unterwegs war, will nur ungern wieder Strippen sortieren.
In der Mittelkonsole gibt es einen längeren Ablagekanal mit rutschfester Matte, dazu Getränkehalter und kleinere Fächer. Die Armauflage ist verschiebbar und unter ihr finden sich weitere Ablagemöglichkeiten. Das Handschuhfach ist nicht beleuchtet, bietet aber noch ausreichend Platz. Sonnenblenden mit beleuchteten Spiegeln sind ebenfalls an Bord. Insgesamt wirkt der Innenraum in Sachen Ablagen gut durchdacht und alltagstauglich.
Soundsystem
In der höchsten Ausstattungslinie kommt der Mitsubishi Eclipse Cross EV mit einem Premium Soundsystem von Harman Kardon. Im Test fiel das Urteil dazu allerdings eher nüchtern aus. Die Einschätzung lautet, dass das System zwar grundsätzlich in Ordnung ist, klanglich aber keine Begeisterungsstürme auslöst. Höhen und Mitten könnten besser differenziert sein, beim Bass fehlt teils der letzte Punch und teilweise scheinen die Türlautsprecher gefordert.
Das muss man fair einordnen. Wer hauptsächlich Radio hört oder unkompliziert Musik im Alltag laufen lässt, wird damit vermutlich gut leben können. Wer dagegen großen Wert auf kräftigen, fein aufgelösten Klang legt und öfter laut Musik hört, dürfte sich mehr erwarten. Das Harman Kardon Label weckt eben Erwartungen. Im Ergebnis scheint das System brauchbar, aber kein echtes Highlight des Fahrzeugs zu sein.
Sitze
Die Sitze des Testwagens sind mit schwarzem Kunstleder bezogen und tragen weiße Akzente sowie Ziernähte. Vorn machen sie einen bequemen Eindruck. Besonders die Lordosenstütze wurde positiv hervorgehoben, weil sie angenehm in den Rücken drückt, ohne unangenehm hart zu wirken. Der Fahrersitz ist elektrisch verstellbar und bietet zusätzlich eine Lordosenstütze mit Massagefunktion. Dabei wird die Lendenwirbelstütze rhythmisch aufgeblasen und wieder entspannt. Das ersetzt keinen Wellnessurlaub, ist im Alltag aber eine angenehme Komfortfunktion.
Die Sitzheizung wärmt den Sitz schön, auch wenn sie nicht aggressiv aufheizt. Im oberen Bereich bieten die Sitze zudem einen gewissen Seitenhalt. Nicht sportlich eng, aber hilfreich. Insgesamt passen die Sitze gut zum Charakter des Mitsubishi Eclipse Cross EV. Sie wollen nicht renntauglich wirken, sondern komfortabel und langstreckentauglich. Genau das scheint ihnen auch zu gelingen.
Platzangebot und Ausstattung im Fond des Mitsubishi Eclipse Cross EV
Im Fond präsentiert sich der Mitsubishi Eclipse Cross EV als brauchbares Familien SUV mit ordentlichem Platzangebot, allerdings nicht völlig frei von kleinen Einschränkungen. Der Einstieg hinten ist komfortabel. Schon das ist im Alltag wichtig, denn gerade Kinder, ältere Mitfahrer oder Menschen mit viel Gepäck möchten nicht erst eine Gymnastikübung absolvieren, bevor sie Platz nehmen.
Selbst wenn der Fahrersitz ganz nach hinten gestellt ist, bleibt im Fond noch etwas Beinfreiheit übrig. Bei einer auf etwa 1,80 Meter Körpergröße eingestellten Fahrersitzposition wächst die Kniefreiheit weiter an. Die Kopffreiheit wird als problemlos beschrieben. Auch Bewegungen mit dem Kopf führen nicht zu unmittelbarem Kontakt mit dem Dach. Das spricht für eine vernünftige Raumausnutzung.
Allerdings wurde auch angemerkt, dass sich die Füße nicht besonders weit unter den Vordersitz schieben lassen. Dadurch ist der Kniewinkel nicht für jede Person ideal. Unbequem muss das nicht sein, aber es ist ein Punkt, den man vor dem Kauf im Hinterkopf behalten sollte. Gerade wenn regelmäßig erwachsene Mitfahrer hinten sitzen, lohnt eine Probefahrt mit realer Besatzung. Kinder meckern hinten oft nur über Langeweile, Erwachsene dagegen über den Kniewinkel.
Materialseitig zeigt sich der Fond etwas nüchterner als vorn. In den hinteren Türen kommt mehr harter Kunststoff zum Einsatz, die Armauflage ist jedoch weich belegt. Die Türtaschen sind mit Filz ausgekleidet und bieten ausreichend Platz, wenn auch nicht üppig. Das Ambiente wird auch hinten durch die Ambientebeleuchtung unterstützt, die in den Türen sichtbar ist.
Die Rückseite der Vordersitze trägt jeweils eine Dokumententasche. In der Mittelkonsole hinten befinden sich zwei Luftausströmer sowie zwei USB C Anschlüsse zum Laden mobiler Geräte. Das ist im Alltag ein echter Pluspunkt, gerade für Familien oder auf längeren Strecken. Wer hinten sitzt, muss also nicht um jede Restminute Akkulaufzeit feilschen.
Praktisch sind die Isofix Halterungen, die sich hinter Klappen befinden, die am Fahrzeug bleiben. Man muss sie also nur hochklappen. Zusätzlich gibt es Isofix auch auf dem Beifahrersitz. Das erhöht die Flexibilität im Familienalltag. Die Gurtpeitschen hinten sind allerdings nicht starr, was für kleinere Kinder beim selbstständigen Anschnallen unpraktischer sein kann.
Die Mittelarmlehne im Fond fällt durch ihre besondere Gestaltung auf. Sie sitzt auf Höhe des Sitzkissens und ist ungewöhnlich lang. Integriert sind zwei Getränkehalter, die allerdings ohne Abstandshalter auskommen und für eine halbe Liter Flasche weniger ideal wirken. Zusätzlich lässt sich über eine weitere Lasche das Mittelteil umklappen, sodass eine Durchlade vom Kofferraum in den Innenraum entsteht.
Ein spezielles Thema ist das Glas Panoramadach. Es lässt sich nicht klassisch mit einer festen Verdunkelung verschließen, sondern nur milchig schalten. Das sorgt für einen offenen und modernen Eindruck, ist aber Geschmacksache. Wer gern vollständige Verdunkelung mag, könnte sich daran stören. Andererseits genießen Mitfahrer hinten dadurch einen schönen Blick nach draußen.
Die hinteren Seitenscheiben sind stark getönt, versenken sich aber nicht vollständig. Ein Stück Glas bleibt sichtbar stehen. Das ist kein Drama, aber eben ein Detail, das im Alltag auffällt. Immerhin gibt es auch hinten eine Automatikfunktion mit Einklemmschutz.
In Summe bietet der Fond des Mitsubishi Eclipse Cross EV eine gute Ausstattung und ordentliche Platzverhältnisse, ohne in jedem Detail absolute Klassenbestwerte zu reklamieren. Für Familien, Paare mit Freunden oder Fahrgemeinschaften reicht das sehr gut aus. Und wer sich vor dem Kauf noch einmal passende Angebote ansehen will, findet aktuelle Leasing Optionen für den Mitsubishi Eclipse Cross EV bei LeasingMarkt.de (Affiliate Link).
Alles zum Kofferraum vom Mitsubishi Eclipse Cross EV
Der Kofferraum ist ein Bereich, in dem der Mitsubishi Eclipse Cross EV erfreulich solide abliefert. Das Kofferraumvolumen beträgt 545 Liter. Werden die Rücksitzlehnen umgelegt, wächst das Ladevolumen auf 1.670 Liter. Das sind starke Werte für ein Kompakt SUV und zeigen, dass das Fahrzeug nicht nur auf dem Papier familienfreundlich wirken will.
Die elektrische Heckklappe lässt sich auf mehreren Wegen bedienen, nämlich per Taster im Innenraum, über den Funkschlüssel und direkt per Schalter an der Klappe. Zudem kann die Öffnungshöhe programmiert werden. Das ist besonders nützlich in Garagen oder Carports mit begrenzter Höhe. Auch ein Einklemmschutz ist vorhanden, und zwar sowohl im oberen als auch im unteren Bereich.
Im Detail ist der Kofferraum praktisch ausgestattet. An der Klappe finden sich zwei Zuziehhilfen in Form von Griffen sowie der Knopf zum elektrischen Schließen. Der Sichtschutz ist eingehängt und lässt sich entnehmen. Die Seitenverkleidungen sind funktional ausgeführt. Auf der linken Seite gibt es einen Taschenhaken und eine metallene Verzurröse. Auf der rechten Seite geht es noch etwas lebhafter zu mit einem weiteren Taschenhaken, einem 12 Volt Anschluss mit 120 Watt, der Kofferraumbeleuchtung und weiteren Verzurrösen.
Unter dem Ladeboden befindet sich ein tiefes Fach. Dort sind im Testwagen unter anderem Ladeziegel, Safety Pack und Tire Kit untergebracht. Da der Mitsubishi Eclipse Cross EV keinen Frunk besitzt, muss auch das Typ 2 Ladekabel im Kofferraum verstaut werden. Das ist kein Beinbruch, aber natürlich weniger elegant als ein separates Fach unter der Fronthaube. Wer häufig mit viel Gepäck unterwegs ist, wird diesen Umstand im Alltag merken.
Die Rücksitzbank lässt sich im Verhältnis 60 zu 40 umklappen. Im Test wurde konkret beschrieben, dass 40 Prozent auf der rechten Seite und die restlichen 60 Prozent auf der linken Seite liegen. Die Entriegelung erfolgt über Laschen, die im Kofferraum erreichbar sind. Das funktioniert grundsätzlich gut. Allerdings entsteht beim Umklappen keine ebene Ladefläche. Stattdessen gibt es eine deutliche Stufe, und die umgelegten Lehnen steigen nach vorne hin an. Wer also häufig große, sperrige Gegenstände transportieren will, muss das berücksichtigen.
Die Ladekante führt zu einem recht tiefen Laderaum, was beim Beladen je nach Gepäckstück Vor und Nachteile haben kann. Positiv ist, dass kleinere Gegenstände dadurch sicherer liegen. Schwerere Kisten hebt man dagegen etwas tiefer hinein. Unterm Strich passt das Layout aber gut zur Nutzung als Familien und Reiseauto.
Auch die Nutzlastdaten sind erwähnenswert. Die Zuladung beträgt 385 Kilogramm. Die Dachreling darf mit 80 Kilogramm belastet werden. Zudem ist eine Anhängerkupplung erhältlich. Die Stützlast liegt bei 75 Kilogramm, die zulässige Anhängelast beträgt 1.100 Kilogramm gebremst und 750 Kilogramm ungebremst. Damit wird klar, dass der Mitsubishi Eclipse Cross EV nicht nur Koffer und Getränkekisten kann, sondern bei Bedarf auch Anhängerbetrieb erlaubt.
Insgesamt bietet der Kofferraum des Mitsubishi Eclipse Cross EV ein überzeugendes Gesamtpaket aus Volumen, Variabilität und Ausstattung. Die fehlende ebene Ladefläche und der nicht vorhandene Frunk sind Punkte, die man wissen sollte. Dennoch ist das Gesamtbild klar positiv. Für Urlaub, Einkauf, Familienalltag oder den Transport größerer Gegenstände ist der Mitsubishi Eclipse Cross EV gut aufgestellt.
Fahreindruck Mitsubishi Eclipse Cross EV
Im Fahrbetrieb zeigt der Mitsubishi Eclipse Cross EV genau den Charakter, den seine technischen Daten bereits andeuten. Der Frontantrieb, die 218 PS und das maximale Drehmoment von 300 Nm sorgen für einen kräftigen, spontanen Antritt. Die offizielle Zeit von 7,9 Sekunden auf 100 km/h klingt auf dem Papier ordentlich, im subjektiven Erleben wirkt das Fahrzeug teils sogar etwas flotter. Gerade im Alltag, beim Einfädeln, Überholen oder Beschleunigen aus dem Ort heraus steht zügig Leistung bereit.
Wichtig ist dabei, dass sich der Mitsubishi Eclipse Cross EV nicht als Sport SUV inszeniert. Dafür sprechen schon das Fahrzeugkonzept, die Komfortauslegung und das Gewicht. Vielmehr fährt er sich wie ein angenehm kräftiges Elektroauto, das im Alltag reichlich Reserven hat. Man muss nicht beide Achsen antreiben, um vernünftig unterwegs zu sein. Genau diese Bodenständigkeit macht den Antrieb sympathisch.
Der Testeindruck beim Verbrauch ist ebenfalls interessant. Offiziell stehen 17,1 kWh pro 100 Kilometer nach WLTP im Datenblatt, bei einer WLTP Reichweite von 615 Kilometern. Im realen Testbetrieb wurde über mehr als 1.000 Kilometer ein Verbrauch von 19,6 kWh pro 100 Kilometer erreicht, bei einem Mix aus etwa einem Drittel Überland und zwei Dritteln Autobahn, wobei auf der Autobahn nicht schneller als 130 km/h gefahren wurde. Das ist für ein SUV mit dieser Größe, Leistung und Batterie ein durchaus ordentlicher Wert. Im Fazit der Fahrpraxis wird deshalb eine reale Reichweite von rund 400 Kilometern als gut machbar beschrieben, 300 Kilometer gelten ohnehin als locker erreichbar. Das passt zu einem Fahrzeug, das auf Langstreckentauglichkeit ausgerichtet ist.
Komfort ist eine der stärkeren Seiten des Mitsubishi Eclipse Cross EV. Die Federung wird als angenehm beschrieben. Grobe Unebenheiten werden zwar wahrgenommen, eher akustisch als körperlich. Im Sitz kommt davon wenig an. Das spricht für eine gelungene Grundabstimmung, die den Fokus eher auf entspanntes Fahren als auf betont stramme Sportlichkeit legt. Die Sitze unterstützen diesen Eindruck zusätzlich.
Auch das Geräuschniveau fällt positiv auf. Bei Tempo 100 läuft das Fahrzeug angenehm ruhig, mit kaum wahrnehmbaren Fahr oder Abrollgeräuschen. Bei Tempo 130 treten Windgeräusche deutlicher in Erscheinung, mutmaßlich aus dem Bereich von Dach und Spiegeln. Sie werden hörbar, aber nicht so penetrant, dass man gleich die Stimme anheben müsste. Insgesamt bleibt der Mitsubishi Eclipse Cross EV ein ruhiges Fahrzeug, gerade im Vergleich zu vielen Verbrennern sowieso.
In Kurven zeigt sich der Mitsubishi Eclipse Cross EV nicht als Kurvenräuber. Ein sportlicher Fahrstil ist nicht seine Königsdisziplin. Das Fahrzeug schiebt eher über die Vorderachse und vermittelt keinen besonderen Drang nach forciertem Landstraßentempo. Das ist allerdings nicht als Mangel zu verstehen, sondern als Charakterfrage. Wer ein komfortables Elektro SUV sucht, bekommt hier ein stimmiges Setup. Wer dagegen die enge Lieblingskurve wie einen Qualifikationseinsatz behandelt, wird anderswo glücklicher.
Die Lenkung unterstützt im Rangierbetrieb sehr angenehm. Der Kraftaufwand ist gering, was das Einparken und Manövrieren erleichtert. Dazu passt der im Alltag gute Wendekreis von 10,90 Metern. Das Fahrzeug wirkt damit nicht unhandlich.
Hilfreich für unterschiedliche Vorlieben sind die Fahrprogramme. Es gibt Perso, Komfort, Eco und Sport. Im Individual Modus lassen sich Parameter wie Motorcharakteristik, Lenkungsaufwand, Fahrzeugdynamik, Ambientebeleuchtung und Klimaverhalten anpassen. Solche Möglichkeiten sind sinnvoll, weil sie es erlauben, den Charakter des Autos ein Stück weit an den persönlichen Geschmack anzunähern.
Unter dem Strich fährt sich der Mitsubishi Eclipse Cross EV so, wie ein modernes elektrisches Kompakt SUV fahren sollte. Kräftig genug, komfortabel, ruhig und alltagstauglich. Kein Poser, kein Krawallmacher, kein Asphalt Akrobat. Dafür ein Auto, das auch nach längerer Strecke nicht nervt. Und das ist ehrlich gesagt oft deutlich mehr wert als irgendein Marketing Sprint mit großem Pathos.
Assistenzsysteme
Bei den Assistenzsystemen zeigt der Mitsubishi Eclipse Cross EV eine moderne und umfangreiche Ausrichtung. Das beginnt beim adaptiven Tempomaten, der im Test einen guten Eindruck hinterließ. Beim Auffahren auf langsamere Fahrzeuge bremst das System kontrolliert ab. Gibt der Fahrer beim gesetzten Blinker einen leichten Lenkimpuls, nimmt das Fahrzeug direkt wieder Fahrt auf, ohne erst darauf zu warten, dass der Radarschatten vollständig verlassen wird. Das wirkt im Alltag angenehm natürlich.
Hinzu kommt ein aktives Spurführungssystem, das den Mitsubishi Eclipse Cross EV konsequent in der Mitte der Spur hält. Es arbeitet nicht nur als reiner Spurhalteassistent mit gelegentlichem Lenkeingriff, sondern unterstützt tatsächlich auch durch Kurven und Krümmungen. Das wurde im Test positiv beschrieben. Solche Systeme sind vor allem auf längeren Autobahnetappen ein echter Komfortgewinn.
Die Verkehrszeichenerkennung funktionierte nach den vorliegenden Eindrücken überwiegend gut. Auf der kürzeren eigenen Fahrt wurden keine Unstimmigkeiten festgestellt, auch der ausführlichere Langstreckeneindruck fiel positiv aus. Zusätzlich gibt es einen Totwinkelwarner, der mit einem orangenen Punkt in der Spiegelfläche arbeitet und bereits mehrere Fahrzeuglängen vor dem eigentlichen toten Winkel warnt. Gerade im dichten Verkehr ist das ein nützliches Sicherheitsfeature.
Beim Rangieren und Einparken spielt der Mitsubishi Eclipse Cross EV ebenfalls seine Karten aus. Das Fahrzeug verfügt über eine 360 Grad Kamera sowie eine separate Darstellung der Rückfahrkamera. Im Rückwärtsgang werden die relevanten Ansichten angezeigt, ergänzt um Führungslinien und die Darstellung der Parksensoren. Im Vorwärtsgang lässt sich die Frontkamera nutzen, auch verschiedene Perspektiven sind anwählbar, etwa Weitwinkel oder Topansicht. Das ist hilfreich, zumal die Heckscheibe nicht übermäßig groß ausfällt.
Zusätzlich besitzt der Mitsubishi Eclipse Cross EV einen digitalen Innenspiegel, der per Hebel aktiviert werden kann. Dieser zeigt nach dem Umschalten ein deutlich erweitertes Bild nach hinten. Gerade weil die Sicht durch die klassische Heckscheibe begrenzt ist, kann das im Alltag ein echter Vorteil sein. Der rahmenlose Innenspiegel wirkt zudem modern und hochwertig.
Die Türgriffe fahren beim Annähern mit dem Schlüssel automatisch aus, was kein klassisches Assistenzsystem ist, aber zur Komforttechnik des Fahrzeugs beiträgt. In Verbindung mit der elektrischen Heckklappe, der guten Kameratechnik und den ordentlichen Spur und Tempomatsystemen ergibt sich ein rundes Technikpaket.
In Summe bietet der Mitsubishi Eclipse Cross EV eine zeitgemäße Assistenzlandschaft, die im Alltag nicht nur auf dem Datenblatt gut aussieht, sondern laut Test auch ordentlich funktioniert. Für Pendler, Vielfahrer und Familien ist das ein wichtiger Punkt, denn gute Assistenzsysteme können entspanntes Fahren spürbar erleichtern.
Fazit der Kaufberatung des Mitsubishi Eclipse Cross EV
Der Mitsubishi Eclipse Cross EV Diamant PLUS präsentiert sich in dieser Kaufberatung als interessantes, erwachsenes und alltagstaugliches Elektro SUV. Er will nicht mit überdrehtem Zukunftstheater beeindrucken, sondern mit einem stimmigen Gesamtpaket. Und genau damit trifft er einen Nerv. Der Antrieb mit 218 PS ist kräftig genug, der Frontantrieb völlig ausreichend, die 87,0 kWh Batterie sorgt in Verbindung mit dem ordentlichen Verbrauch für Reichweiten, die man im Alltag wirklich nutzen kann. 400 Kilometer erscheinen realistisch machbar, 300 Kilometer sind ohnehin kein Problem. Das ist für viele Interessenten ein sehr gewichtiges Argument.
Hinzu kommen ein gelungener Komforteindruck, ein ruhiges Fahrverhalten, viel Sicherheit durch fünf Euro NCAP Sterne und ein Kofferraum, der mit 545 bis 1.670 Litern ordentlich Nutzwert bietet. Der Innenraum ist sinnvoll gestaltet, ergonomisch gelungen und mit vielen praxisgerechten Details ausgestattet. Die Sitze vorn hinterlassen einen guten Eindruck, das Infotainment mit Android Automotive wirkt modern und die induktive Ladefläche ist angenehm unkompliziert.
Natürlich gibt es auch Punkte, die nicht jeden restlos begeistern werden. Das Harman Kardon Soundsystem bleibt hinter den Erwartungen zurück. Das Panoramadach lässt sich nicht vollständig abdunkeln, sondern nur milchig schalten. Im Fond sollte man den Kniewinkel bei regelmäßig erwachsenen Mitfahrern vor dem Kauf selbst ausprobieren. Und der fehlende Frunk ist schlicht ein kleiner Komfortnachteil im Alltag. Das sind jedoch keine Punkte, die das Fahrzeug grundsätzlich entwerten, sondern eher individuelle Abwägungen.
Preislich liegt der Mitsubishi Eclipse Cross EV nicht am unteren Ende des Elektro SUV Marktes. Dafür bringt er aber eben auch ein großes Batteriepaket, gute Reichweite, moderne Assistenzsysteme und eine gehobene Anmutung mit. Der Testwagenpreis von rund 55.340 Euro ist selbstbewusst, aber für die gebotene Ausstattung nachvollziehbar. Wer sich dazu noch einmal direkt umsehen möchte, findet aktuelle Mitsubishi Eclipse Cross EV Leasing Angebote bei LeasingMarkt.de (Affiliate Link). Und wer die genaue Zusammenstellung des gezeigten Fahrzeugs nachvollziehen möchte, kann hier die Konfiguration des Testwagens als PDF ansehen.
Unterm Strich macht man mit dem Mitsubishi Eclipse Cross EV wenig falsch, wenn man ein Elektro SUV mit vernünftiger Reichweite, gutem Komfort und solider Alltagstauglichkeit sucht. Er ist nicht das lauteste Auto im Raum, aber vielleicht gerade deshalb eines der angenehmeren. Oder anders gesagt: kein Angeber auf Rädern, sondern ein Stromer, der morgens einfach geschniegelt zum Dienst erscheint und seinen Job erledigt. Genau das kann am Ende ziemlich überzeugend sein.

