BLOCH TESTET: Leapmotor C10 – China-SUV hält Härtetest nicht stand? | auto mobil
Der Leapmotor C10 bietet auf dem Papier beeindruckende Werte, zeigt jedoch im Test Schwächen in der Verarbeitungsqualität und Leistung. Die Karosserie weist Ungenauigkeiten auf und die Beschleunigung ist mittelmäßig. Der Innenraum punktet mit guter Ausstattung, jedoch gibt es Abzüge bei den Assistenzsystemen und dem Komfort. Insgesamt ein solides Angebot für den Preis.
Diese Meinung hat auto mobil – das VOX-Automagazin
Der Leapmotor C10, ein chinesischer Plug-in-Hybrid, zeigt im Test sowohl Stärken als auch Schwächen. Auf dem Papier beeindruckt er mit einer Leistung von 215 PS und einer Reichweite von über 900 km. Doch in der Praxis offenbaren sich einige Defizite. Die Verarbeitungsqualität der Karosserie lässt zu wünschen übrig, mit sichtbaren Ungenauigkeiten und einer ausgeprägten Orangenhaut im Lack. Der Innenraum hingegen punktet mit hochwertigen Materialien und einer Ausstattung, die in dieser Preisklasse selten ist. Dennoch gibt es Abzüge bei den Assistenzsystemen, die nicht immer zuverlässig arbeiten. Auch der Komfort bleibt hinter den Erwartungen zurück, insbesondere auf unebenen Straßen. Die Beschleunigung des C10 ist mittelmäßig und die Bremsen zeigen bei wiederholtem Einsatz Schwächen. Trotz dieser Mängel bietet der Leapmotor C10 ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere für ein Fahrzeug unter 40.000 Euro. Doch um mit etablierten Marken konkurrieren zu können, muss Leapmotor an den Details arbeiten und die Qualität weiter verbessern. Der C10 zeigt, dass chinesische Hersteller auf dem richtigen Weg sind, aber noch nicht ganz auf Augenhöhe mit den europäischen Konkurrenten.
Quelle: auto mobil – das VOX-Automagazin

