Neuer Lexus ES im Test (2027) Elektro gegen Hybrid – kann er die Deutschen schlagen?
Lexus präsentiert den neuen ES, der die Segmente ES und LS vereint. Das Fahrzeug ist sowohl als Elektro- als auch als Hybridversion erhältlich und konkurriert mit Modellen wie dem BMW 5er und der Mercedes E-Klasse. Der ES bietet innovative Designmerkmale und Technologien, jedoch wird die Batteriekapazität der Elektroversion als unzureichend kritisiert.
Diese Meinung hat Autogefühl (deutsch)
Der neue Lexus ES zeigt, dass der Hersteller versucht, mit einem Fahrzeug gleich zwei Segmente zu bedienen. Während das Design und die Technologie des Fahrzeugs beeindrucken, gibt es bei der Elektroversion deutliche Schwächen. Die Entscheidung von Lexus, eine vergleichsweise kleine Batterie zu verbauen, könnte sich als Fehlgriff erweisen. In einem Markt, in dem Reichweite und Ladegeschwindigkeit entscheidend sind, wirkt die Kapazität von 71 bzw. 72 kWh unzureichend. Zum Vergleich: Ein BMW i3, der in einer niedrigeren Fahrzeugklasse angesiedelt ist, bietet bereits 109 kWh. Auch die Ladegeschwindigkeit von 150 kW DC ist nicht mehr zeitgemäß. Diese Entscheidungen könnten dazu führen, dass der Vollhybrid die attraktivere Wahl für Käufer bleibt, insbesondere in Deutschland, wo lange Autobahnfahrten üblich sind. Die Elektroversion könnte jedoch in Flottenanwendungen wie Taxis oder Fahrdiensten punkten, wo das Fahrzeug hauptsächlich in der Stadt eingesetzt wird. Lexus muss sich bewusst sein, dass der Erfolg des ES stark von den Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden abhängt. Die Herausforderung besteht darin, ein Gleichgewicht zwischen Preis, Leistung und technologischen Innovationen zu finden, um im hart umkämpften Markt bestehen zu können.
Quelle: Autogefühl (deutsch)

