Video-Kaufberatung vom 02.02.2026 - Testwagen: 2026 Audi A6 Avant edition one TFSI quattro 270 kW S tronic (C9), Motor: V6-Zylinder-Ottomotor mitDirekteinspritzung, Lambda-Regelung, Klopfregelung undAbgasturboaufladung, MildHybrid Electric Vehicle (MHEV), Hubraum: 3.0 Liter, Leistung: 367 PS (270 KW), Maximales Drehmoment: 550 Nm zwischen 1.700 und 4.000 U/min, Verbrauch laut Hersteller: 8.20 l/100 km (185 g/km), 0 auf 100 km/h: in 4.7 sec, V-Max: 250 km/h, Getriebe: 7-Gang S tronic, Preis Testwagen: ca. 104.985 Euro

Der 2026 Audi A6 Avant (C9) ist Audis Kombi in der oberen Mittelklasse, und in dieser Kaufberatung geht es ganz konkret um den 2026 Audi A6 Avant edition one TFSI quattro 270 kW S tronic (C9). Kurz gesagt: Audi A6 Avant TFSI 270 kW quattro. Der Testwagen war in Madeirabraun Metallic unterwegs, einer Farbe, die je nach Licht fast schwarz wirkt, aber eben mit dieser feinen Braunnote. Elegant, unaufgeregt, ziemlich „Dienstwagen mit Geschmack“.

Bei den Abmessungen wird schnell klar, warum der A6 Avant traditionell als Langstreckenwerkzeug gilt: Er ist 5,00 m lang, 1,88 m breit und 1,47 m hoch. Der Radstand beträgt 2,92 m, der Wendekreis liegt bei 12,30 m. Mit Außenspiegeln kommt der Kombi auf 2,10 m Breite, was in engen Parkhäusern eher in die Kategorie „Augen auf und Spiegel einklappen“ fällt. Das Leergewicht ist mit 2.075 kg angegeben.

Unter der Haube arbeitet ein 3,0 Liter V6-Zylinder-Ottomotor mit Direkteinspritzung, Lambda-Regelung, Klopfregelung und Abgasturboaufladung. Dazu kommt ein MildHybrid Electric Vehicle (MHEV), bei dem ein E-Motor unterstützend eingreift. Für den Benziner sind 367 PS (270 kW) genannt. Beim maximalen Drehmoment gibt es in den vorliegenden Angaben zwei Werte: In den technischen Daten stehen 550 Nm (1.700 bis 4.000 U/min), im gesprochenen Teil des Videos werden 440 Nm erwähnt. Sicher ist: Das Drehmoment liegt in einem breiten Plateau an, und genau das passt zu einem Kombi, der gleichermaßen schieben und gleiten soll.

Beim Thema Antrieb taucht ebenfalls eine Abweichung auf: In den technischen Daten steht Frontantrieb, im Video wird der A6 als quattro und als Allradantrieb beschrieben. Da der Testwagenname selbst „quattro“ trägt und im Video mehrfach von Allrad die Rede ist, behandle ich das Fahrzeug in dieser Kaufberatung entsprechend als quattro-Konfiguration, verweise aber transparent darauf, dass in den gelieferten Datensätzen hier unterschiedliche Angaben auftauchen.

Geschaltet wird über eine 7-Gang S tronic. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 4,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Das sind Werte, die klar machen: Auch als Kombi ist das kein rollendes Bücherregal, sondern ein ernstzunehmender Langstreckenläufer mit Druck.

Beim Verbrauch nennt das Datenblatt 8,20 l/100 km (WLTP) und 185 g/km CO₂. Im Video wird der Alltagsverbrauch sehr greifbar eingeordnet, weil der Wagen bei Temperaturen zwischen 5 und minus 5 Grad bewegt wurde. Auf der ersten Langstrecke über 300 km lag der Verbrauch bei 8,6 l, im Pendel- und Kurzstreckenmix stieg er auf 9,1 l, und nach schneller Autobahnfahrt waren 9,8 l zu sehen. Der Fahrer zieht als realistischen Wert für seinen Mix 9,1 l heran. Der Tank fasst 56 Liter. Aus dem WLTP-Verbrauch wird eine Reichweite von etwa 680 km pro Tankfüllung abgeleitet.

Produziert wird der Audi A6 Avant (C9) laut Video in Deutschland, in Neckarsulm. Beim Euro NCAP Crashtest war er 2024 und erhielt fünf Sterne.

Preislich wird es, wie so oft in dieser Klasse, spannend. Als Basispreis für den Audi A6 Avant (C9) liegen 58.000 Euro vor. Im Video wird außerdem ein Basislistenpreis von 98.000 Euro genannt, und für die Edition One mit großem Motor ein Basispreis von 68.870 Euro. Der Preis des Testwagens liegt bei ca. 104.985 Euro. Wer sich genau ansehen möchte, wie dieser Testwagen zusammengestellt war: Die Konfiguration als PDF ist hier hinterlegt: https://ausfahrt.tv/wp-content/uploads/2026/02/A6-Avant-A7NJYV01-k.pdf

Und weil kaum jemand in dieser Liga „einfach so“ beim Händler den Stift zückt: Wenn du dir zu diesem Modell einmal einen Marktüberblick verschaffen willst, findest du aktuelle Leasing-Angebote zum Audi A6 Avant (C9) hier: https://log42.com/l/a6 (Affiliate-Link)

Mitbewerber des Audi A6 Avant (C9)

Der 2026 Audi A6 Avant (C9) spielt in einer sehr spezifischen Kombi-Liga, in der es weniger um „passt ein Kinderwagen rein“ geht und mehr um „wie entspannt komme ich nach 700 km an und kann trotzdem noch geradeaus gucken“. Im Video werden als naheliegende Vergleichsgrößen der BMW 5er Touring sowie die Mercedes E-Klasse als T-Modell genannt. Genau diese beiden bieten sich als direkte Mitbewerber an, weil sie ähnliche Käufergruppen adressieren und im Alltag oft in denselben Fuhrparks, Garagen und Autobahnspuren landen.

Wichtig: Diese Nennung ist ausdrücklich nur eine selektive Auswahl, denn natürlich gibt es in dieser Klasse und in angrenzenden Segmenten noch zahlreiche weitere Wettbewerber, die je nach Budget, Motorisierung, Markenpräferenz und Ausstattungsfokus ebenfalls in Frage kommen.

Wenn du beim Vergleichen gern auch die monatliche Perspektive siehst: Zu den Leasing-Angeboten für den Audi A6 Avant (C9) kannst du hier springen: https://log42.com/l/a6 (Affiliate-Link)

Exterieur

Optisch bleibt der Audi A6 Avant (C9) ein Audi, und das ist in diesem Fall als Kompliment gemeint. Klare Linien, eine souveräne Präsenz und diese typische Kombi-Silhouette, die bei Audi seit Jahren gut funktioniert. „Avant“ steht hier eben nicht nur für Kombi, sondern auch für einen gewissen Anspruch, ohne dabei laut werden zu müssen.

Bei den Ausstattungslinien ist die Struktur übersichtlich. Audi bietet den A6 Avant laut Video im Kern in zwei Ausstattungslinien an: Basis und edition one. Die erste soll, so wie es im Video verstanden wurde, sogar noch limitiert sein. Zusätzlich lässt sich das Auto über S line Pakete weiter individualisieren beziehungsweise sportlicher zeichnen, und zwar sowohl fürs Exterieur als auch fürs Interieur. Außerdem gibt es ein Schwarzpaket, bei dem die sonst chromglänzenden Elemente schwarz ausgeführt sind. Der Testwagen tritt als edition one auf und trägt zusätzlich S line Ex- und Interieur.

Bei der Lichttechnik beginnt der A6 Avant schon in der Basis mit LED-Scheinwerfern. In der edition one sind die Matrix LED-Scheinwerfer an Bord. Als nettes Detail wird im Video erwähnt, dass sich sieben unterschiedliche Begrüßungsinszenierungen einstellen lassen. Wer auf Lichtsignaturen steht, bekommt hier also nicht nur „hell“, sondern auch „Hallo, ich bin’s“.

Bei den Felgen rollt der A6 Avant in der Basis auf 18 Zoll, der Testwagen steht auf 20 Zoll, passend zur Linie. Das trägt sichtbar zur Präsenz bei, ohne dass der Kombi gleich nach Tuning-Treffen aussieht.

Die Farbpalette: Für die reguläre Konfiguration werden sieben Farben genannt. Darüber hinaus gibt es Audi Individual, das dann allerdings „richtig teuer“ wird. Der Testwagen trägt Madeirabraun Metallic, und diese Farbe wird im Video als Kommunikationsfarbe beschrieben, also die Farbe, die in Broschüren und Pressemappen auftaucht.

Am Heck fällt auf, dass Audi bei diesem großen Benziner wieder sichtbarere Auspuffpräsenz zulässt: Die Auspuffblenden sind laut Video wirklich mit der Auspuffanlage verbunden. Das ist in Zeiten, in denen manche Endrohre eher Dekoration sind, fast schon ein kleiner nostalgischer Glücksmoment.

Bei den Rückleuchten wird erwähnt, dass es vermutlich vier unterschiedliche Rücklicht-Ausführungen gibt. Am Testwagen ist die höchste Stufe verbaut, OLED, und auch hier lassen sich sieben Signaturen einstellen. Kurz gesagt: Wer nachts gern am Parkplatz steht und einmal „nur kurz guckt“, wird hier zuverlässig Zeit verlieren.

Ausstattung Interieur

Innen zeigt der 2026 Audi A6 Avant (C9) sehr klar, wo die Reise hingeht: große Displays, viel Technik, eine insgesamt aufgeräumte Architektur, aber gleichzeitig auch sehr viele Bedienelemente. Das ist kein puristischer Minimalismus, sondern eher „Cockpit mit System“. Der Fahrer beschreibt, dass ihm die Displaylandschaft gefällt, auch weil sie ihm zugewandt ist. Überraschend für ihn: Im Interieur ist noch hochglänzend Schwarz zu finden, und davon nicht zu wenig. Wer Klavierlack liebt, wird sich freuen. Wer ihn nur vom Fingerabdruck-Management kennt, wird sich eine Packung Mikrofasertücher ins Handschuhfach legen.

Ein Detail, das sofort ins Auge fällt: eine Lichtleiste beziehungsweise Ambient-Light-Elemente vorne, die der Fahrer so in dieser Art zuvor eher bei Seat verortet hatte, die ihm aber sehr gut gefallen.

Materialanmutung

Beim Materialcheck ergibt sich ein gemischtes, insgesamt wertiges Bild. Es gibt weiche Werkstoffe in vielen Griff- und Kontaktbereichen, dazu offenporiges Holz, das ausdrücklich als solches beschrieben wird. Gleichzeitig taucht eben auch harter Kunststoff an bestimmten Stellen auf, etwa im Bereich des Handschuhfachdeckels oder einzelner Formteile.

Die Türtafeln vorn bieten oben weiche Materialien, und im unteren Bereich ist die Türtasche außen weich bezogen, innen dann wieder hart. Der Dachhimmel ist mit Stoff bezogen und spürbar unterschäumt. Das Lenkrad ist beledert, an den Griffstellen sogar perforiert. Insgesamt wirkt das Interieur hochwertig und modern, mit dem klaren Hinweis: Der Hochglanzbereich ist optisch schick, aber im Alltag eben auch ein Fingerabdruck-Magnet.

Ergonomie

Ergonomisch ist der A6 Avant sehr „Audi“: viele Funktionen, viele Tasten, klare Zuordnung. Am Lenkrad gibt es Bedienelemente, die wie Touch aussehen, aber erst reagieren, wenn man sie wirklich drückt. Das bringt ein haptisches Feedback per Klick. Auf der einen Seite lässt sich das virtuelle Cockpit steuern, auf der anderen Seite gibt es Lenkradheizung und die Bedienung des Infotainments.

Der adaptive Fahrassistent lässt sich über einen Taster am Blinkerhebel schnell aktivieren, und der Tempomat sitzt als separater Schalter im unteren Bereich. Dazu kommen klassische Hebel für Scheibenwischer. In der Tür sitzt der Taster für die elektrische Kofferraumklappe, oben der Griff, und die Fensterheber sind natürlich elektrisch. Kindersicherung lässt sich links und rechts getrennt schalten, zwei Sitzpositionen können gespeichert werden, Spiegel lassen sich einstellen, und die Zentralverriegelung hat eine eigene Wippe.

In der Mittelkonsole werden die Fahrstufen eingelegt. Ein Parkprogramm gibt es nicht als eigene Stufe, stattdessen wird Parken über einen Knopf aktiviert, der gleichzeitig die Feststellbremse einschaltet. Es gibt einen Direktknopf zu den Assistenzsystemen und einen Knopf für die Parkkameras. Der Warnblinkschalter ist zentral platziert. ESC lässt sich über einen eigenen Knopf beeinflussen. Und ja, es gibt tatsächlich noch einen Drehregler für die Lautstärke. Das wird im Video hörbar gefeiert, und ganz ehrlich: zu Recht.

Beim Fahren spielt auch Drive Select eine große Rolle. Es werden die Modi Individual, Dynamic, Komfort und Efficiency genannt. In Individual lassen sich verschiedene Parameter anpassen, inklusive Allradlenkung, Luftfederung, Fahrassistenz-Charakter und Cockpit-Layout. Außerdem lässt sich das Innenlicht beziehungsweise Ambient Light entweder abhängig vom Fahrprogramm steuern oder manuell auswählen, bis hin zum kompletten Ausschalten.

Ablagen

Die Ablagen sind praxisgerecht. Vorn passt eine 0,5-Liter-Flasche gut in die Türtasche, eine 1-Liter-Flasche dürfte ebenfalls funktionieren. Links neben dem Lenkrad gibt es ein kleines, rutschfest ausgekleidetes Fach, teilweise sogar mit Filz. Hinter der Telefonablage sitzen zwei Getränkehalter mit je vier Abstandshaltern, die Flaschen stabilisieren. Unter der Armablage findet sich ein Staufach, beleuchtet, und groß genug für Kleinkram, inklusive des unvermeidlichen „Klavierlack-Pflegetuchs“.

Das Handschuhfach ist ordentlich dimensioniert, Bordmaterial passt hinein und es bleibt Platz für zusätzliche Dinge. In beiden Sonnenblenden sitzen beleuchtete Make-up-Spiegel. In der Dachkonsole sind Leseleuchten für Fahrer und Beifahrer, die auch als Einstiegsbeleuchtung fungieren.

Fürs Smartphone gibt es ein Fach, in dem es induktiv geladen wird. Dazu kommen zwei USB-C-Anschlüsse und ein 12-Volt-Anschluss. Apple CarPlay läuft drahtlos, Android Auto ebenfalls. Beim Layout bleibt die Klimabedienung unten fest eingeblendet, und CarPlay wird so dargestellt, dass Bereiche der Bedienleiste sichtbar bleiben.

Soundsystem

Im Testwagen ist das Bang und Olufsen Premium Soundsystem verbaut. Der Fahrer lobt den Klang ausdrücklich, mit einer sehr konkreten Empfehlung: 3D-Klang ausschalten. Sobald dieser Effekt deaktiviert ist, klingt das System für ihn richtig gut und „oberklassenmäßig“, mit 3D dagegen wirkt es auf ihn irritierend. Es gibt Einstellmöglichkeiten für Höhen, Bass und Subwoofer.

Ein schönes Detail ist die Illumination des Schriftzugs, die mit dem Ambient Light zusammenspielt. Wer abends gern Musik hört und dabei auf Atmosphäre steht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket, solange man die Klangoptionen nach persönlichem Geschmack sortiert.

Sitze

Die Sitze sind mit weißem Leder bezogen und tragen oben das eingestanzte S der S line. Sie werden als hochkomfortabel beschrieben, mit gutem Seitenhalt. Die Sitze lassen sich elektrisch verstellen, die Sitzflächenverlängerung wird manuell bedient. Eine Lordosenstütze lässt sich in vier Richtungen verstellen. Dazu kommt eine dreistufige Sitzheizung, die den Sitz spürbar aufwärmt.

Ein Punkt wird kritisch erwähnt: Die Lehne lässt sich über die gezeigte Bedienung nicht verstellen, was gerade für größere Personen ungünstig sein kann.

Platzangebot und Ausstattung im Fond des Audi A6 Avant (C9)

Hinten zeigt der Audi A6 Avant (C9), warum er als Avant so beliebt ist. Der Einstieg wird als bequem beschrieben, und der Raum wirkt großzügig. Der Fahrer ist 1,80 m groß, der Fahrersitz ist auf ihn eingestellt, und trotzdem bleibt hinten ausreichend Beinfreiheit. Die Füße lassen sich allerdings nur bis zu den Zehen unter den Vordersitz schieben, weil der Sitz tief eingestellt ist. Die Rückseiten der Vordersitze sind hart verschalt, was robust wirkt, aber eben auch weniger „soft touch“.

Die Kopffreiheit wird als problemlos beschrieben, auch bei Bewegung. Die Rücksitze sind etwas ausgeformt und bieten dadurch einen Hauch Seitenhalt, was man in dieser Klasse gern mitnimmt.

Zur Ausstattung im Fond gehören Ambient Light in den hinteren Türen, Türtaschen, in die eine 0,5-Liter-Flasche gut passt und vermutlich auch eine 1-Liter-Flasche. Oberhalb des Fensters sitzen Leseleuchten, dazu ein Haltegriff mit Kleiderhaken. Es gibt die Möglichkeit, ein Gepäcktrennnetz einzuhängen.

In der Mittelkonsole hinten sitzen zwei USB-C-Anschlüsse, zwei Luftausströmer und ein Bedienpanel für die Klimasteuerung. Insgesamt wird von vier Klimazonen gesprochen, wobei die beiden äußeren Sitzplätze hinten jeweils eine eigene Zone bekommen. Dazu gibt es für die äußeren Plätze eine dreistufige Sitzheizung.

Das große Glas-Panoramadach sorgt für viel Licht. Verdunkeln im klassischen Sinne geht nicht, stattdessen kann es „vermlich“ geschaltet werden. Es wird darauf hingewiesen, dass es dann zwar optisch nach außen stark abgeschirmt ist, aber weiterhin Helligkeit in den Innenraum kommt. Gerade mit kleinen Kindern, die tagsüber schlafen sollen, ist das eine relevante Info.

Isofix ist vorhanden. Hinten verbergen sich die Isofixpunkte hinter Plättchen, die nach oben geschoben werden und im Auto verbleiben. Dazu gibt es feste Greitschen, was das Einfädeln erleichtert. Zusätzlich wird erwähnt, dass auch auf dem Beifahrersitz Isofix vorhanden ist, sichtbar zwischen dem Leder.

In der Mitte gibt es eine Armlehne mit zwei Getränkehaltern, die jeweils Abstandshalter besitzen. Außerdem lässt sich das mittlere Element so öffnen, dass eine Durchlade nach vorn entsteht.

Die hinteren Fensterheber sind elektrisch, die stark getönten Scheiben senken sich nur bis zu einem bestimmten Punkt. Zusätzlich gibt es ein manuelles Sonnenrollo, das eingehängt wird. Einklemmschutz und Automatikfunktion sind vorhanden.

Alles zum Kofferraum vom Audi A6 Avant (C9)

Der Kofferraum gehört zu den Kernargumenten eines Avant, und der Audi A6 Avant (C9) liefert hier klar ab. Das Ladevolumen beträgt 466 Liter. Mit umgeklappter Rücksitzbank sind es 1.497 Liter, gemessen bis zum Fahrzeughimmel.

Die Heckklappe ist elektrisch und kann über verschiedene Wege geöffnet werden: per Taster in der Fahrertür, per Taste am Schlüssel oder per Kickgeste unter dem Stoßfänger, wenn der Schlüssel in der Nähe ist. Die Öffnungshöhe lässt sich programmieren. Es gibt einen Einklemmschutz im oberen und unteren Bereich. Ein praktisches Detail: Am Boden wird ein Symbol projiziert, das den „Kickpunkt“ markiert.

Im Kofferraum selbst gibt es eine Kofferraumbeleuchtung und zusätzlich eine zweite Leuchte im oberen Bereich. Das Warndreieck sitzt in der Heckklappe. Die Ladekante ist als Edelstahl-Ladekante ausgeführt. Unter dem Ladeboden finden sich Elemente wie Kofferraumtrenner und Bordwerkzeug. Es gibt vier Zurrösen, die in Schienen links und rechts eingesetzt werden können.

Links sitzt ein kleines Gepäcknetz, das sich nutzen lässt. Beide Seiten bieten zudem einen Hebel zum Umwerfen der Rücksitzbank sowie einen Taschenhaken. Rechts ist zusätzlich ein 12-Volt-Anschluss vorhanden.

Ein sehr wichtiges Komfortdetail: Der Sichtschutz verfährt elektrisch. Er fährt beim Schließen der Klappe nach unten und beim Öffnen wieder hoch. Man kann ihn auch komplett aushängen und ausbauen.

Die Rücksitzbank ist 40:20:40 geteilt. Es wird erwähnt, dass „60 Prozent“ auf einer Seite fallen, was im Alltag bedeutet: Du bekommst flexible Kombinationen hin, aber die entstehende Ladefläche ist nicht komplett eben. Ein großes Stück ist ordentlich nutzbar, aber dort, wo die Lehnen umklappen, steigt die Fläche nach vorne etwas an.

Zur Zuladung werden 570 kg genannt. Auf die Dachreling dürfen 100 kg. Optional gibt es eine Anhängerkupplung mit 95 kg Stützlast, praktisch für E-Bike-Träger. Bei der Anhängelast werden 2,1 Tonnen gebremst genannt und 750 kg ungebremst.

Fahreindruck Audi A6 Avant TFSI 270 kW quattro

Der Fahreindruck des Audi A6 Avant TFSI 270 kW quattro ist im Video sehr klar: Das Auto kann komfortabel, das Auto kann sportlich, und es entscheidet sich stark über den gewählten Modus. Der Fahrer fährt insgesamt rund 700 km und beschreibt den A6 Avant als sehr angenehmen Langstreckenwagen.

Die Leistungsdaten kennt ihr: 4,7 Sekunden auf 100, 250 km/h Spitze. In Dynamic geht der A6 Avant spürbar vorwärts, die 100 sind schnell erreicht. Gleichzeitig wird betont, dass das Auto trotz Kombiformat sportlich wirkt. Aus dem Leergewicht und der Leistung wird ein Leistungsgewicht von etwa 5,7 kg pro PS abgeleitet. Das ordnet er zwischen „sportlich“ und „Familienkutsche“ ein, mit dem Hinweis: Wenn du aufs Pedal trittst, ist das hier durchaus ein Kombi, der sich nicht entschuldigt.

Ein zentrales Thema ist die Luftfederung. Die wird ausdrücklich gelobt, weil sie viel wegfedert und insgesamt für hohen Komfort sorgt. Gleichzeitig zeigt sich, wie stark die Charakteristik variiert: Im Komfortmodus kann sich das Auto bei sehr hohem Tempo auf der Autobahn etwas schwammiger anfühlen, während es in Dynamic deutlich straffer wird und dann „wie auf Schienen“ liegt. In Kurven und sogar im Doppelkreisel wird der Unterschied zwischen Komfort und Dynamic spürbar beschrieben.

Auch die Lenkung bekommt Lob. In Dynamic wirkt sie sportlich direkt und gibt eine gute Rückmeldung. Zusätzlich wird die Allradlenkung erwähnt, die beim Rangieren gegensinnig lenkt und bei höherem Tempo gleichsinnig, was Wendigkeit und Stabilität unterstützt. Gerade bei einem 5-Meter-Kombi ist das ein echter Alltagseffekt.

Bei der Geräuschkulisse zeigt sich Oberklasse-Feeling: Bei 100 km/h ist das Auto sehr leise, Abrollgeräusche sind nur leicht vorhanden, Windgeräusche kaum. Bei 130 km/h nehmen Wind- und Fahrgeräusche etwas zu, bleiben aber auf einem Niveau, bei dem man gut telefonieren kann. Selbst bei deutlich höheren Geschwindigkeiten wird die Langstreckentauglichkeit betont, auch wenn dann natürlich mehr Geräusche präsent sind.

Beim Verbrauch ist die Einschätzung ehrlich: Für das, was das Auto ist und kann, ist es nachvollziehbar, aber es bleibt „viel Sprit“. Der Fahrer betont, dass man im Alltag als Vielfahrer auch schnell im Bereich über 10 Liter landen kann, je nach Fahrprofil.

Assistenzsysteme

Der 2026 Audi A6 Avant (C9) bringt im Testwagen ein Assistenzpaket mit, das sehr auf Langstrecke einzahlt. Hervorgehoben wird der adaptive Tempomat in Kombination mit dem Spurhalter, der den Wagen konsequent in der Spurmitte hält und den Fahrer auf langen Strecken entlastet. Ein Detail aus dem Praxisbetrieb: Wenn man zum Überholen den Blinker setzt, nimmt das Fahrzeug wieder Fahrt auf, ohne dass man erst komplett aus dem Radarschatten des Vorausfahrenden heraus sein muss. Im Video wird angemerkt, dass das Demonstrationsmoment nicht perfekt eingefangen wurde, aber die Funktion im Alltag klar so erlebt wird.

Für das Rangieren und Parken gibt es eine 360-Grad-Kamera. Dabei werden Abstände eingeblendet, die Linien lenken mit, und es gibt verschiedene Kamerapositionen, inklusive der Sicht auf die vorderen Räder, was beim Bordsteinparken hilft. Das ist in dieser Fahrzeugklasse genau die Art von Komfort, die man erwartet, und im Alltag auch schnell zu schätzen lernt.

Das Head-up-Display ist ebenfalls an Bord. Es wird positiv erwähnt, dass die Grafiken und Inhalte, die man im Cockpit sieht, sehr ähnlich auch im HUD dargestellt werden. Fest angezeigt werden Geschwindigkeit und Tempolimit, zusätzlich lassen sich Ansichten und Informationen variieren.

Zum Thema Übersicht nach hinten gibt es eine realistische Einordnung: Mit ausgeklappten Kopfstützen sieht man weniger, das Dreiecksfenster kann den toten Winkel nicht wegzaubern. Dafür helfen Außenspiegel, und es gibt einen rahmenlosen Innenspiegel, mit dem die komplette Heckscheibe erfasst werden kann.

Fazit der Kaufberatung des Audi A6 Avant (C9)

Der 2026 Audi A6 Avant (C9) in der hier gefahrenen Version als edition one mit dem 3.0 V6 TFSI (270 kW) ist ein Auto, das eine klare Botschaft sendet: Langstrecke kann er. Komfort kann er. Und wenn man will, kann er auch sehr sportlich. Die Luftfederung ist dabei ein Schlüsselbaustein, weil sie den Spagat zwischen entspanntem Gleiten und straffem Kurvenverhalten über die Fahrmodi überzeugend hinbekommt. Die Sitze werden als sehr komfortabel und zugleich seitenhaltstark beschrieben. Dazu kommt ein Innenraum, der modern wirkt, technisch stark aufgestellt ist und mit Features wie HUD, großer Displaylandschaft und gut integrierter Smartphone-Anbindung im Alltag punktet.

Auf der Habenseite stehen außerdem der nutzwertige Fond mit vier Klimazonen, Sitzheizung hinten außen, Isofix auch vorn am Beifahrersitz und ein insgesamt sehr angenehmes Raumgefühl. Der Kofferraum ist mit 466 bis 1.497 Litern klar auf Kombi-Nutzen ausgelegt, plus elektrischer Sichtschutz, elektrische Klappe, Kickgeste, durchdachte Haken, Schienen und Anschlüsse.

Es gibt aber auch Schattenseiten, und die werden im Video offen angesprochen. Der Verbrauch ist im Alltag je nach Profil eher näher an 9 Litern und bei schneller Fahrt auch deutlich darüber. Und dann ist da das große Thema Preis: ca. 104.985 Euro als Testwagenlistenpreis sind eine Ansage. Wer es exakt nachvollziehen will, findet die Testwagen-Konfiguration als PDF hier: https://ausfahrt.tv/wp-content/uploads/2026/02/A6-Avant-A7NJYV01-k.pdf. Und wer statt Listenpreis lieber monatlich denkt: Einen schnellen Überblick über Leasing-Angebote zum Audi A6 Avant (C9) findest du hier: https://log42.com/l/a6 (Affiliate-Link)

Unterm Strich ist das ein Kombi, bei dem man vor zehn Jahren vermutlich ohne zu zögern gesagt hätte: „Ja klar, her damit.“ Heute kommt bei manchen eher noch die Frage dazu, ob man diese Leistung und diesen Verbrauch im Alltag wirklich braucht. Wer aber genau dieses Paket sucht, viel fährt, komfortabel reisen will, gelegentlich Druck aus dem Keller abruft und dabei einen Kombi mit Premium-Anmutung möchte, der bekommt im Audi A6 Avant (C9) ein sehr starkes Gesamtangebot.

Und als letzter flotter Spruch, der trotzdem wahr bleibt: Das ist ein Auto, das dir nach 700 Kilometern nicht sagt „Ich kann nicht mehr“, sondern eher „Wohin als Nächstes?“ Nur dein Portemonnaie könnte dabei gelegentlich leise husten.

Jan 'Kann man machen' Gleitsmann

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