Audi RS5 im Fahrbericht / Video / Kritik / Lob / Meinung

Achtung, jetzt kommt ein 4-letter-word: Es ist GEIL. Es ist ER, der Audi RS5. Mit diesen Daten hat er uns mehr als Spaß gemacht: V8, 4.2 Liter, 450 PS, 430 Nm. Und diese Zahlen haben uns bekümmert: Ein NEFZ-Verbauch von 10,5 Litern, 15 Liter sind realistisch, 20 und mehr aber bei dem Wums, den er hat, locker möglich. Preislich geht’s bei 78.750 Euro los – ihr wisst, nach oben hin ist noch viel Luft. Wer das Geld aber übrig hat, bekommt satten Sound und Gesichtsschmerzen vom grenzdebilen Grinsen.

Audi hat eine gelungene Symbiose aus Lenkung, Fahrwerk und S-Tronic komponiert, die den Audi RS5 zum Kurvenräuber macht. Sowohl die Kennlinien der elektromechanischen Servo als auch der Härtegrad des Fahrwerks lassen sich frei nach Gusto einstellen, dazu öffnen sich im Sport-Modus die Stauklappen der Auspuffanlage – hallo Fahrspaß! Noch schöner fänden wir es, wenn Audi eben jenes Switchen in den Sport-Modus etwas einfacher gestalten würde. Wie wäre es mit einer einfachen „Spaßtaste“ statt der etwas aufwändigen Einstellungen am Drehknopf? Einmal drücken und dann mithilfe des frei saugenden V8s von 0 auf 100 km/h in 4,5 Sekunden, da kommt das Benzin im Blut in Wallung.

Spaßig hingegen ist es gar nicht, wenn es um das Platzangebot im Fond geht. Schon das Einsteigen gestaltet sich mehr als mühsam, und wer das geschafft hat, muss sehen, wo er mit seinem Kopf bleibt. Der Audi RS5 ist eben ein Sportwagen und kein Transportmittel in dem Sinne. Überrascht hat uns im Vergleich dazu das Volumen des Kofferraums. 455 Liter schluckt der und bietet bei umgeklappter Rückbank sogar eine fast ebene Ladefläche.

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Der Audi RS5 ist bei 250 km/h abgeregelt, doch glücklicherweise gibt es die Option, diese Regelung erst bei 280 km/h greifen zu lasen – zumal das Tacho ja auch bis 320 geht…